Dago (PdD)Raskolnikowduck313fuchs...Die zwei wollen am Comicsalon in Erlangen den Stand der Donalsdisten aufsuchen und über Donaldismus reden...
Ein Stand der Donaldisten in Erlangen? Jo. Auf dieser Kommerzialistenveranstaltung namens "Comic-Salon"? Wir sind seit Anfang dabei, s. DD 58, Seite 28. Was soll das denn? Wir waren zwar jedes mal dabei, aber noch nicht mit einem Stand. Viele finden das gut, u.a. während diverser Fernsehkonferenzen und Stammtische Was wollen wir da denn? § 1.1 unserer Satzung, unters Volk bringen von donaldischen Forschungsergebnissen Wer macht denn sowas? Ich, viele andere, bei Interesse auch Du Kostet das etwa etwas? 0 Entenhausener Taler, aber einige Euronen Wer soll denn das bezahlen? Der D.O.N.A.L.D. e.V. Was versprechen wir uns davon? zwischenzeremonielles Niveau, donaldistische Vorträge auf dem Comic-Salon, Teilleerung unserer übriggebliebenen DD-Kisten Welchem donaldistischen Zweck soll das dienen? § 1.1 unserer Satzung in Form von Vorträgen, Treffen, Präsenz ... und allgemeinem Unterhaltungsfaktor
Danke für die Antwort. Nun ist mir vieles klarer.
Soso, § 1.1 der Satzung. "Ziel der Organisation ist die Pflege, Förderung und Verbreitung donaldistischen Sinngutes." Offenbar haben wir deutlich unterschiedliche Vorstellungen von donaldistischem Sinngut, und wie man dieses pflegen, fördern und verbreiten sollte.
Nun betreiben wir also einen Stand auf einem Comic-Salon. Und wir bezahlen Geld dafür. Um möglichst viele Comic-Fans, die keine Ahnung vom Donaldismus haben, zu bespaßen, und ihnen ein paar alte DDs anzudrehen. Das hat nicht mehr allzu viel mit der D.O.N.A.L.D. zu tun, in die ich seinerzeit eingetreten bin.
Beppo schlug seinerzeit, als die D.O.N.A.L.D. zum e.V. wurde, vor, uns in D.V.N.A.L.D. umzubenennen. Mir scheint inzwischen, dass wir unter der jetzigen Vereinsführung daran arbeiten, auch das N und das L zu streichen. Ich hoffe sehr, dass wir nicht zum D.V.A.D. verkommen.
Beppo und Du habt halt eine andere Vorstellung davon - ist doch fein. Anfänglich hatte keiner von uns eine Ahnung von Donaldismus, wie auch immer dieser geraten sein mag. Donaldismus wird ja in einigen Ausformungen von jedem unterschiedlich interpretiert, das liegt in der Natur der Sache - der Kern ist die Untersuchung Entenhausens nach dem Werk von Barks/Fuchs und ggf. Taliaferro, Ward o.ä., was ich alles, da Vor-Barks, mindestens interessant finde.
Es gibt aber auch aus den 80ern und 90ern zig Beispiele, in denen italienische und spanische Autoren sowie Don Rosa oberflächlich behandelt und untersucht wurden - Ende der 80er wurden sogar Gladstone-Mickey Mouse-Ausgaben besprochen - alles nicht so meins, aber jetzt kein Grund, sich übermäßig drüber zu ärgern. Die meisten finden mit der Zeit auch den Weg zu Barks.
Auf dem Salon ist wie erwähnt ebenso geplant, donaldistische Forschungsergebnisse im Rahmen von Vorträgen vorzustellen. Das hat doch was.