Das sind unterschiedliche Dateiformate für 3D:
- Die 3D-Modelle zum Bearbeiten oder für den 3D-Druck (
.stp). - Die Fertigungsdaten für Maschinen (
.dxf). - Die technische Dokumentation zum Anschauen (
.dwg(Autocat)und.pdf).
13.05.2026, 20:32:41
Das sind unterschiedliche Dateiformate für 3D:
.stp). .dxf). .dwg(Autocat) und .pdf).12.05.2026, 15:43:43
Heute Morgen erhielt ich diese Pressemitteilung zugeschickt und musste zunächst noch klären, ob ich sie bereits weiterverbreiten darf.
Ich darf — und freue mich natürlich riesig darüber, dass das Erika-Fuchs-Haus – Museum für Comic und Sprachkunst in diesem Jahr zu den Preisträgern des Kulturpreis Deutsche Sprache gehört. KLATSCH KLATSCH KLATSCH!!!
Das ist eine große Ehre, und ich möchte als PräsidEnte der D.O.N.A.L.D. allen Mitarbeitern und Helfern des Erika-Fuchs-Hauses ganz herzlich gratulieren. Wir alle wissen um die Bedeutung von Frau Dr. Fuchs — nicht nur für die Übermittlung von Informationen aus dem Anaversum, sondern auch für ihren prägenden Einfluss auf die deutsche Sprache!
Donaldische Grüße
Stefan
PRESSEMELDUNG
Kulturpreis Deutsche Sprache: Jury benennt die Preisträger 2026
Baden-Baden –Die Popsängerin und Musikproduzentin Annette Humpe, der Verein „MundArt in der Kirche“ und das Erika-Fuchs-Haus als Museum für Comic und Sprachkunst werden mit dem Kulturpreis Deutsche Sprache 2026 ausgezeichnet. Die Eberhard-Schöck-Stiftung und die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ehren damit zum 25. Mal Personen, Institutionen und Initiativen, die sich in besonderem Maße um die deutsche Sprache verdient gemacht haben. Der Preis wird in drei Kategorien verliehen. Annette Humpe erhält als Hauptpreis den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis. Die Laudatio hält der Journalist Tillmann Prüfer. Die Preisverleihung findet am 3. Oktober in Baden-Baden statt.
Jacob-Grimm-Preis: Annette Humpe – ihre coole, lässige und emotionale Sprache
Annette Humpe hat schon viele Musik-Preise erhalten, bei der diesjährigen Verleihung des Jacob-Grimm-Preises steht erstmals ihre Sprache im Vordergrund. „Mit dem musikalischen Werk von Annette Humpe wurde die deutsche Sprache cool, lässig und emotional“, so Prof. Dr. Wolf Peter Klein, Sprecher der Jury. Ihr gesamtes Wirken habe maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die deutsche Sprache in der populären Musik durchsetzen und mit großer Akzeptanz weiter entfalten konnte. Orientiert an der Ausdruckskraft der Alltagskommunikation habe sie eine natürliche und unprätentiöse Popsprache entwickelt, die von Direktheit und unmittelbarer Eindringlichkeit geprägt ist. „Das war und ist stilprägend bis zur Gegenwart und eine stete Anregung für den weiteren Ausbau des musikalischen Sprachbewussteins“, so Klein weiter zur Entscheidung der Jury.
Annette Humpe begann ihre musikalische Karriere in Berlin, wo sie 1979 u. a. mit ihrer Schwester Inga mit den „Neonbabies“ ihre erste Musikband gründete. Der nationale Durchbruch gelang ihr mit der Gruppe „Ideal“, mit der sie zu einer führenden Vertreterin der Neuen Deutschen Welle wurde. Erstmals wurde in der Popkultur ausschließlich in deutscher Sprache gesungen. Annette Humpe schrieb und produzierte so erfolgreiche Songs wie „Codo … düse im Sauseschritt“ oder „Blaue Augen“, zu denen eine ganze Generation tanzte. 2004 gründete sie mit dem Sänger Adel Tawil die Formation „Ich + Ich“ und erreichte damit den Höhepunkt ihrer musikalischen Karriere. Als Musikproduzentin hat sie auch mit „Die Prinzen“, Udo Lindenberg und Max Raabe zusammengearbeitet. Annette Humpe lebt heute in Berlin.
Initiativpreis: Claus Ebeling und „MundArt in der Kirche“ – deutsche Dialekte in religiösen Texten
Den mit 5.000 Euro dotierten Initiativpreis Deutsche Sprache erhält in diesem Jahr der Verein „MundArt in der Kirche“. Er wurde im Anschluss an die Tagung der Landessynode der Evang.-Luth. Kirche in Bayern 1995 als Arbeitskreis gegründet und fördert Erfahrungsaustausch und Fortbildung von Mundart-Schaffenden in den Kirchen. In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass sich „MundArt in der Kirche“ der Pflege deutscher Dialekte in einer sprachlichen Domäne widme, in der lokale Sprachformen traditionell eher von nachgeordneter Bedeutung sind. Prof. Klein: „Insbesondere im Projekt der Fränkischen Bibel von Pfarrer Claus Ebeling konnte überzeugend vorgeführt werden, wie sich der Variantenreichtum und die Tiefe der deutschen Sprache auch in religiösen Texten nachdrücklich und fruchtbar verkörpern lässt.“
Neben der Pflege des Erfahrungsaustausches von Mundart-Schaffenden in den Kirchen steht beim Verein „MundArt in der Kirche“ die Fortbildung von christlichen Mundart-Autoren, -Sprechern und -Predigern bei regelmäßig stattfindenden Studienveranstaltungen auf dem Programm. In den Gemeinden, die den Verein dazu einladen, führen seine Mitglieder öffentliche Mundart-Veranstaltungen durch. Im Lauf der Zeit waren auch viele Buch- und Hörbuch-Projekte erfolgreich, so im fränkischen Raum der „Fränggische Psalter,“ die „Fränggische Bibl“ und das „Gebeedbüchla für Franggn“.
Institutionenpreis: Erika-Fuchs-Haus – Museum für Comic und Sprachkunst
Der undotierte Institutionenpreis Deutsche Sprache 2026 geht an das Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach a. d. Saale – Deutschlands erstes Comicmuseum. „Das Erika-Fuchs-Haus ist eine herausragende Institution, in der die Rolle der deutschen Sprache in Comics ebenso minutiös wie phantasievoll dokumentiert wird“, so die Begründung der Jury. Prof. Klein ergänzt: „Die zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen des Hauses demonstrieren immer wieder aufs Neue, wie die deutsche Sprache in einer speziellen Kunstform prägnant und beeindruckend weiterentwickelt wurde, vor allem im Anschluss an das Werk der großen Pionierin Erika Fuchs.“
Das Erika-Fuchs-Haus wurde 2015 eröffnet, um die Leistung von Dr. Erika Fuchs (1906-2005) als Chefredakteurin des deutschen Micky-Maus-Magazins zu würdigen. Sie lebte von 1933 bis 1984 in Schwarzenbach a. d. Saale und übersetzte dort von der ersten Ausgabe 1951 an die Geschichten aus Entenhausen. Ihrem sprachlichen Genie ist der große Erfolg des Micky-Maus-Magazins in Deutschland zu verdanken. Der größte Raum im Museum ist der Sprachkunst von Erika Fuchs gewidmet. Interaktive Stationen laden dazu ein, Sprache spielerisch zu erkunden. Neben der Dauerausstellung setzt sich das Museum mit Sonderausstellungen, Vorträgen, Lesungen und Workshops immer wieder neu mit dem Thema Comic und Sprachkunst auseinander.
Hintergrund: Kulturpreis Deutsche Sprache seit 2001
Den Kulturpreis Deutsche Sprache hat die Eberhard-Schöck-Stiftung 2001 ins Leben gerufen und verleiht ihn gemeinsam mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Ausgezeichnet werden Personen, Institutionen und Initiativen, die sich in besonderem Maße um die deutsche Sprache verdient gemacht haben. Der Jacob-Grimm-Preis (Hauptpreis) ging bisher an bekannte Persönlichkeiten wie den Komiker Hape Kerkeling (2025), die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim, Udo Lindenberg, Cornelia Funke, Loriot, Ulrich Tukur oder die Fantastischen Vier. Mit dem Initiativpreis werden Personen, Vereine oder Projekte ausgezeichnet, die neue Ideen umsetzen, um die deutsche Sprache zu fördern. Der Institutionenpreis geht an Einrichtungen, die sich in besonderem Maße um die deutsche Sprache verdient gemacht haben. Weitere Informationen unter www.kulturpreis-deutsche-sprache.de
Fotos: Abdruck im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Kulturpreis Deutsche Sprache 2026 kostenfrei.
01 Annette Humpe wird mit dem Jacob-Grimm-Preis 2026 ausgezeichnet – Foto: Dirk von Nayhauß/OSTKREUZ Archiv
02 Mit dem Initiativpreis Deutsche Sprache 2026 wird der Verein „MundArt in der Kirche“ mit seinem ersten Vorsitzenden Claus Ebeling gewürdigt – Foto: Karin Becker
03 Das „Erika-Fuchs-Haus“ erhält als Museum für Comic und Sprachkunst den Institutionenpreis Deutsche Sprache 2026 – Foto: Ludmilla Morkel
"Kulturpreis Deutsche Sprache" Eine Initiative der Eberhard-Schöck-Stiftung https://eberhard-schoeck-stiftung.de https://kulturpreis-deutsche-sprache.de
Pressekontakt: [pressekulturpreis-deutsche-sprache.de](mailto:pressekulturpreis-deutsche-sprache.de) Gereon Wiesehöfer, mobil 01573-2923849, 07221-9714518
Eberhard-Schöck-Stiftung * Sitz der Stiftung: Schöckstraße 1, 76534 Baden-Baden, Deutschland * Geschäftsführender Vorstand: Peter Möller * Vorstandsvorsitzende: Simone Schöck * Kuratoriumsvorsitzende: Ursula Lazarus
12.05.2026, 09:26:25
Werter Uwe,
ich werde auch schon am späteren Nachmittag am Freitag in Königswinter sein. Ein abendliches Vortreffen wäre prima!
Donaldische Grüße
Stefan
10.05.2026, 23:50:25
In der Erstveröffentlichung in der MM befindet sich folgendes Panel ( = BLDO 22 S 5)Die zweite Version in TGDD wurde zwar auch von Frau Fuchs bearbeitend übersetzt. Diese Übersetzung erfolgte aber sicher vor der graphischen Neugestaltung der Seite, sodaß die Ausgabe in MM bzw. BLOD als die richtige anzusehen sein wird. Den nasenähnlichen Fortsatz unterhalb Mittelamerika gibt es weder auf unserer Erde noch auf Stella anatium.
Das verstehe ich nicht. Nur die BL_DO und die UrBarks-Version sind offenbar authentisch. In den TGDD ist eine Halbinsel erfunden worden, in der MM-Ausgabe wurde Nordamerika oberhalb von Florida hinzugefügt. Also waren wohl mehrere Fälscher am Werk.
02.05.2026, 09:23:01
KLATSCH KLATSCH KLATSCH
Das hört sich sehr gut an! Danke für die weiteren Infos, duck313fuchs!
01.05.2026, 13:56:43
Moin duck313fuchs, siehst Du die Zahlen kritisch und besorgniserregend oder findest Du sie als völlig im Rahmen befindlich? Seihst Du Risiken für die Existenz des Erika-Fuchs-Museums?
18.04.2026, 21:19:15
An der heutigen Fernsehkonferenz zum Projekt Alleswisser (alleswisser.org) nahmen elf Donaldisten teil. Ziel des Treffens war es, den aktuellen Stand des Wiki-Projekts vorzustellen, technische Hürden abzubauen und neue Mitwirkende für die Bearbeitung der Artikel zu gewinnen.
Besprochen wurden zunächst praktische Aspekte der Wiki-Arbeit: paTrick demonstrierte live, wie sich mit Texte bearbeiten, Bilder einfügen und neue Artikel anlegen lassen – alles ohne vertiefte MediaWiki-Kenntnisse.
Stefan stellte vor, wie sich mit Googles Notebook LM gezielt in den digitalisierten DD- und HD-Ausgaben recherchieren lässt; die KI bezieht sich dabei ausschließlich auf hinterlegte Quellen, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse erhöht. Die dafür nötigen Quell-Dateien werden den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf urheberrechtlichen Fragen: Bei Zitaten aus geschützten Werken ist auf Auszugsweise Beschränkung zu achten, während ältere Texte und Volkslieder frei nutzbar sind.
Als konkrete Baustellen wurden die Liste der "Gewünschten Seiten“, die Pflege der Fuchstext-Zitatliste sowie thematische Lücken in den Portalen genannt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich nach Lust und Kenntnisstand einzubringen..
Für die weitere Zusammenarbeit wurde vereinbart, sich bei größeren Bearbeitungen kurz in der WhatsApp-Gruppe abzustimmen und eue Artikel über das Schwarze Brett und evtl. über die MifüMi bekannt zu machen.
Das Alleswisser-Projekt lebt vom Mitmachen und alle Donaldistinnen und Donaldisten, die mitmachen wollen, sind willkommen.
08.04.2026, 18:55:44 (bearbeitet)
Heute bekam ich eine E-Mail von dem Chemiker Dr. Thomas Kolter, der für die Online-Enzyklopädie der Chemie RÖMPP einen Artikel über die Chemie in Entenhausen geschrieben hat:
Die Chemie in Entenhausen
Darin werden Erkenntnisse von bekannten Donaldisten wie Ralph Hössel, paTrick Martin, Bernd Krauß, Hans von Storch, Walter Abriel und Gangolf Seitz zitiert!
Thomas Kolter schrieb, dass er damit die Verdienste von Herrn Duck (und den Donaldisten) für die chemische Wissenschaft würdigen möchte.
06.04.2026, 14:15:23
Klatsch Klatsch Klatsch für den ZdD und B.A.R.K.S..
29.03.2026, 13:22:59
Großartige Arbeit, Jörg! KLATSCH KLATSCH KLATSCH
24.03.2026, 12:17:40
Da heißt es dann auch, dass Carl Barks Tick, Trick und Track erfunden habe. So viel der falschen Ehre.^^
All das zeigt leider, dass oft keine Zeit für eine ausreichende Recherche eingeplant wird, sondern es allein darauf ankommt, einen Artikel über ein paar Sonderlinge zu schreiben! Aber das ist ja nichts Neues.
24.03.2026, 08:21:49
Einen zusammenfassenden Artikel gab es heute noch in der "Rheinpfalz".
Aus ganz Deutschland und Österreich reisten Fans von Donald Duck an, um im Kulturzentrum „Das Haus“ in der Innenstadt wissenschaftliche Erklärungen für die gezeichneten Phänomene aus den Taschenbüchern zu teilen.
Wenn man diesen Satz liest, ist man schon froh, wenn der Rest hinter einer Bezahlschranke verborgen bleibt.
23.03.2026, 13:05:46 (bearbeitet)
gaenseMeinst du lautstark oder lauter?Unsere neue Präsidente ist Stefan Jordan, und ich bin sehr froh, mit ihm eine vorzeigbare und lautstarke Persönlichkeit an der Spitze des Verbandes zu haben.
Ich hoffe doch, dass ich auch für „lauter“ gehalten werde – bei meinen Unterbrechungen von Thorstens Vortrag über die Monde im Anaversum war ich allerdings vielleicht lautstärker, als es angemessen gewesen wäre.
Dass mir das leid tut, habe ich ihm bereits mitgeteilt.In der Sache bleibe ich natürlich bei den geäußerten Argumenten, mit einer Ausnahme – aber auch das habe ich ihm schon erläutert.
Ansonsten ist es gerade in Amt und Würden vernünftiger, eher lauter als übertrieben lautstark aufzutreten.
Donaldische Grüße
Stefan
23.03.2026, 10:42:00
Klatsch Klatsch Klatsch
22.03.2026, 20:58:20 (bearbeitet)
Noch eine Woche Vorfreude: Hier ist das vorläufige Programm des 47. Kongresses
hier Antwort einfügen...
Wofür steht eigentlich der (!) Apostroph vor dem "47. D.O.N.A.L.D. Kongress"?
22.03.2026, 20:27:26 (bearbeitet)
Dem Kompliment kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank an Dich, Alex, und an Deine wenigen Helfer für die hervorragende Organisation des gelungenen Kongresses in Ludwigshafen!
17.03.2026, 10:37:59
Außerdem ist das große ß ist seit 2017 offiziell als ẞ(Versal-Eszett) Teil der deutschen Rechtschreibung und kann in Großbuchstaben (Versalien) verwendet werden, etwa in STRAẞE oder MAẞE.
Sieht allerdings ungewohnt und irgendwie nicht passend aus. Und ist vielleicht nicht für alle Zeichensätze erhältlich.
15.03.2026, 19:08:56
stefanhdTL;DR: der Administrator hat Recht.Ja, E2EE wäre zu schwer umzusetzen, zumindest in der jetzigen Struktur der Webseite.Und theoretisch könnte ich mitlesen, mache ich aber nicht, weil ich keinen Grund dazu habe, und das auch nur durch direkten Datenbankzugriff, nicht über die Webseite selbst. Karsten ist der einzige, der außer mir Datenbankzugriff hat und der kann kein SQL. Intern funktionieren die Direktnachrichten übrigens wie normale Forenthreads (dann gibt es keinen doppelten Code), nur werden sie komplett ausgeblendet und jeden Direktzugriff über das Forum lehnt der Server ab, sodass zumindest niemand ohne Datenbank mitlesen könnte.Und bevor sich hier noch jemand beschwert: das alte Forum hat auch nichts verschlüsselt.
Danke für die Klarstellung. Ich wollte nur alle darüber informieren, dass der Satz "Niemand außer den zwei Gesprächsteilnehmern kann die lesen, auch die Admins nicht." technisch falsch ist und meine Vermutung, dass es sich um eine Willenserklärung handelt, korrekt ist.
Und bevor sich hier noch jemand beschwert: das alte Forum hat auch nichts verschlüsselt.
Daraus schließe ich, dass Du meine Bemerkung als Beschwerde empfunden hast. Es kam mir alleine auf die Klarstellung an. Und dass das alte Forum nichts verschlüsselt hat, sollte keine Begründung dafür sein. Ein Grund für den Einsatz einer neuen Software ist ja auch gerade gewesen, dass die alte Software erhöhten Ansprüchen an die Sicherheit nicht entsprochen hat.
Ich kann damit leben. dass es keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt, wenn ich weiß, was das bedeutet. Ich habe ausdrücklich Deinen Einsatz gelobt.
Aber kein Benutzer sollte glauben, dass das technisch nicht möglich ist und dass er dabei der Aussage vertrauen muss, dass niemand mitlesen will.
15.03.2026, 18:42:42
Hallo, leo, ein großes Lob, dass Du (oder Ihr?) diese seit langem vermisste Möglichkeit im Schwarzen Brett, zur Verfügung gestellt hast.
Trotzdem eine Bemerkung: Deine Begründung, warum es keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) geben wird, verstehe ich nur teilweise. Mit „Overkill“ ist sicherlich gemeint, dass der Aufwand relativ groß wäre. Ob jedoch alle – falls es eine solche Verschlüsselung gäbe – nach wenigen Nachrichten ohnehin auf andere Chat-Programme ausweichen würden, glaube ich nicht. Eher würde man diese nutzen, weil man ganz sicher gehen möchte, dass niemand mitlesen kann.
Eine Aussage verstehe ich außerdem nicht ganz: „Niemand außer den zwei Gesprächsteilnehmern kann die lesen, auch die Admins nicht.“
Ich habe dazu einen Kollegen gefragt, der professionell als Administrator arbeitet. Er meinte, dass Administratoren ohne E2EE grundsätzlich immer in der Lage sind, gespeicherte Nachrichten zu lesen. Dass Ihr das nicht tun wollt oder vielleicht auch nicht genau wisst, wie sich das mit der verwendeten Software umsetzen ließe, will ich gerne glauben. Dennoch sollte jeder, der das Feature nutzt, wissen, ob es sich hierbei eher um eine Absichtserklärung handelt – oder ob Ihr der Aussage des von mir zitierten Administrators widersprecht.
15.03.2026, 17:44:06
Noch eine Woche Vorfreude: Hier ist das vorläufige Programm des 47. Kongresses
Das ist definitiv ein Grund zur Vorfreude und ein guter Schritt, das vorläufige Programm schon vorab bekannt zu geben!
12.03.2026, 13:01:13
Ich bedauere dieses gegenseitige Angekeife sehr und finde es auch nicht richtig, das hier auf dem Schwarzen Brett auszutragen. Das ist einfach peinlich ggü. Außenstehenden. Schreibt euch doch bitte E-Mails und streitet euch da. Die Adressen habt ihr ja.
Das ist in manchen Fällen sicherlich sinnvoll. Da aber viele hier Pseudonyme benutzen und diese zu Recht wollen, dass dies nicht enttarnt werden und manchmal auch nicht enttarnt werden können, fehlt im Schwarzen Brett dringend die Möglichkeit, sich wieder Privatnachrichten schicken zu können.
08.03.2026, 11:35:27
Widerspruch: Die D.O.N.A.L.D. in ihren besten Zeiten war eine Satire auf den deutschen Verein. Dass das nicht alle verstanden haben, enttäuscht mich.
Als jemand, der seit März 1979 Mitglied der D.O.N.A.L.D. ist, kann ich bestätigen, dass es lange Zeit fast allen Donaldistinnen und Donaldisten sehr wichtig war, dass wir uns als Organisation verstanden haben. Hätte man von einem Verein gesprochen, wäre man vermutlich schnell darauf hingewiesen worden – unabhängig davon, dass wir es nach deutschem Recht natürlich gewesen wären. Aber es kommt eben auch darauf an, wie wir das selbst empfunden haben.
Die meisten von uns wissen sicherlich auch, dass der Beschluss, ein eingetragener Verein zu werden, für viele sehr schmerzhaft war und dass deshalb sogar sehr aktive Donaldisten ausgetreten sind. Eine Mehrheit für die Umwandlung der D.O.N.A.L.D. in einen e.V. kam wohl auch nur zustande, weil in der vorherigen Organisationsform handelnde Personen oder Mitglieder persönlich haften konnten und wir damit Risiken eingegangen sind. Trotzdem bin ich mir sicher, dass das „anders“ als andere Vereine zu sein etwas ist, was viele von uns immer noch empfinden.
Natürlich hat sich die D.O.N.A.L.D. verändert, auch quantitativ. Und uns eint immer noch die Liebe zur Beschäftigung mit der Welt von Entenhausen. Die langjährigen Donaldisten müssen einiges akzeptieren, was ein e.V. mit sich bringt, aber es wäre schön, wenn auch Verständnis für diejenigen aufgebracht wird, die bei einigen Veränderungen Bauchschmerzen zum Ausdruck bringen.
23.02.2026, 19:07:24 (bearbeitet)
Da ich nicht ganz unschuldig daran bin, dass eine Erwiderung auf einen Beitrag von direpol in dem Faden „Podcast zum Thema Donaldisten“ zu einer Grundsatzdiskussion über die Grundlagen des Donaldismus geführt hat, möchte ich einmal ein paar Arbeiten aus dem HD und DD auflisten, die sich mit den Grundlagen des Donaldismus beschäftigen.
Es wär aber sinnvoll, die Diskussion in einem eigenen Faden fortzuführen. Und bei jeder Diskussion ist es nötig, sich zu vergegenwärtigen, dass solche Diskussionen natürlicherweise nicht neu sind, sondern dass im HD und DD bereits einige Grundsatzdiskussionen geführt wurden.
Daher habe ich einige wichtige Artikel aus unserem Zentralorgan zusammengestellt, die sich mit den wissenschaftstheoretischen und methodischen Grundlagen des Donaldismus (Barksismus, Fuchsismus, Quellenkritik und die Rolle des Forschers) befassen. Sie ist sicher nicht vollständig.
Ich fände es toll, wenn dies irgendwann in eine neue grundlegende Arbeit zu den Fundamenten des Donaldismus münden könnte, an der sich mehrere aktive Duck-Forscher beteiligen. Dabei sollte es nicht darum gehen, eine einheitliche Lehrmeinung zu formulieren. Vielmehr könnten sowohl jene Aspekte herausgearbeitet werden, über die weitgehend Einigkeit besteht, als auch Minderheitenpositionen angemessen berücksichtigt und nicht unter den Tisch gekehrt werden.
Hier jetzt eine unvollständige Liste (siehe auch Susanne Lubers „D.O.N.A.L.D.-Forschungsindex 1976 - 2020“ und https://alleswisser.org/Liste_der_Forschungsartikel_in_%22Der_Donaldist%22.):
Definition und Wesen des Donaldismus
Warum Barks? (Barksismus und Kanon-Fragen)
Warum Fuchs? (Fuchsismus und die Sprache)
Quellenlage und Zuverlässigkeit

23.02.2026, 12:55:42
Ich schlage vor, dass wir diese Grundsatzdiskussionen in einem eigenen Faden weiterführen.
21.02.2026, 12:37:01
Dr. Dulle, AstronomIn der Sache stimme ich Direpol zu, dass es seit der Frühzeit des Donaldismus keine Festlegung auf die ausschließliche Benutzung von Barks und Fuchs gab, wie ein Blick in die frühen Ausgaben des HD und DD zeigt. Das sollte weiterhin respektiert werden.Interessant wäre es jedoch zu hinterfragen, wie die praktische Forschung entscheiden kann, welche wahren Quellen es gibt. Ist es die Konsistenz der abgeleiteten Ergebnisse? Was sind die Kriterien? Das sollte künftig genauer unter die Lupe genommen werden. Da auch Direpol sich in seiner Forschung meines Wissens bisher ausschließlich auf Barks-Fuchs-Quellen bezogen hat, ist er vermutlich der Meinung, dass dadurch zumindest eine völlige Beliebigkeit vermieden wird. Die Diskussion darüber sollte man jedoch führen und auch abweichende Beiträge zulassen.
driepol schrieb: Auf dem Kongress in Achim 1999 hielt Gangolf Seitz einen quellenkritischen Grundsatzvortrag zum Vergleich zwischen Barks und anderen potentiellen Quellen, veröffentlicht im DD 109 unter der Überschrift „Darum Barks!“. ... Seitz lobte sowohl die Bestimmtheit der Barks-Berichte, welche die Forschung möglich macht, als auch die Unbestimmtheit, welche der Forschung etwas zu tun übrig lässt, kritisierte aber dieselben Eigenschaften bei anderen Zeichnern. ...
Leider habe ich dieses leidenschaftliche Plädoyer unseres werten Gangolf für den Barksismus als einzig wahre Grundlage der donaldistischen Forschung nicht in Achim gehört, doch natürlich ist mir sein Artikel im DD 109 bekannt.
Entscheidend ist die Frage, ob – wie Gangolf postulierte – dem Werk von Carl Barks nichts vorzuziehen sei und ob man Barks nicht als bloßen Zeichner, sondern als den „genialsten Berichterstatter“ aus dem donaldischen Universum betrachten sollte.
Ich stimme direpol zu, dass Gangolfs originelles Argument, Unschärfen und Ungereimtheiten aufzuwerten, durchaus angreifbar ist. Ähnliche Argumente wurden in einer Entgegnung im DD 109 bereits von Markus von Hagen vorgebracht.
Dennoch halte ich die Auffassung für plausibel, dass andere Autoren die Welt der Ducks lediglich mit ihrer eigenen Fantasie ausschmückten, während Barks ehrlich gewesen sei und nur jene Informationen übermittelt habe, die er tatsächlich aus Entenhausen erhalten habe – manchmal eben auch verfälscht. Mancher mag dieses Argument vielleicht nicht für vollstündig schlüssig halten..
Aber immerhin schrieb ein auch direpol wohnbekannter Autor in seinem Buch „Entenhausen – Die ganze Wahrheit“: „Barks und Fuchs werden in der donaldistischen Erkenntnistheorie manchmal als Reporter charakterisiert. Besser beschreibt man sie als Medien. Wir wissen nicht, wie sie ihre Muster-Informationen aus Entenhausen erhielten, und sie wussten noch nicht einmal, dass sie diese Informationen erhielten. Sie ahnten nichts von ihrer medialen Veranlagung, und diese Schimmerlosigkeit verbürgt die Objektivität der von ihnen übermittelten Nachrichten.“
Eine ähnlich klare Aussage hat meines Erachtens kein Duckforscher über andere Zeichner getroffen. Der Autor des Buches macht deutlich, dass gerade diese Schimmerlosigkeit die Objektivität von Barks und Fuchs verbürge. Ist Gangolfs Argument nicht zumindest von vergleichbarer Stringenz?