Raskolnikows Profilbild

Mitglied Raskolnikow (@raskolnikow)

„Hallo!“

Tabubruch in Flensburg

02.04.2025, 17:54:34

Ich stelle fest, dass ich wohl mit meiner Ablehnung einer zweiten Amtszeit zumindest zu einer Minderheit gehöre. Wobei die Argumente für die Zulässigkeit einer Wiederwahl vor allem "Sei doch froh, dass es überhaupt jemand macht!", "Haben andere doch auch schon probiert, die sind bloß nicht damit durchgekommen!" und "Ist doch nicht verboten!" lauten. Da liegen unsere Vorstellungen von organisiertem Donaldismus wohl weit auseinander.

Ich will da ganz klar sein: Ich würde eher ein Toastbrot zur Präsidente wählen, als einem Donaldisten die Gelegenheit zu geben, es sich dauerhaft in unserem höchsten Amt bequem zu machen. Und das hat vor allem damit zu tun, dass dieser Donaldist die D.O.N.A.L.D. dann mehr als ein Jahr lang nach seinem Gutdünken formen könnte, und ich bin nunmal kein Monarchist.

"Es ist mir neu, dass wir einen König haben. Ich dachte, wir sind ein autonomes Kollektiv. ... Wir haben keinen Herren. Wir sind eine anarchistisch-syndikalistische Kommune. Wir wechseln uns in der Leitung ab. Jeder darf für ein Jahr Exekutive spielen." (Wer das Zitat nicht erkennt, ist selber schuld und ohnehin anders sozialisiert als ich.)

Aus gegebenen Anlass möchte ich noch auf diesen Wikipedia-Artikel verweisen. Auch anderswo gab es Amtszeitbeschränkungen durch Gewohnheitsrecht und Tradition, und die wenigen Kandidaten, die das missachteten, wurden konsequent nicht gewählt. Irgendwann gab es aber doch jemanden, der meinte, dass das alles für ihn nicht gilt, und der das Gewohnheitsrecht erfolgreich aushebelte (und damals gab es wenigstens einen guten Grund dafür, nicht nur das Ego des Amtsinhabers). Das löste im Nachhinein starke Bedenken aus, in der Folge wurde dann die Verfassung erweitert, und seitdem ist die Amtszeitbeschränkung Gesetz. Und gerade heute kann man darüber nur froh sein.

Mal sehen, ob sich diese Erkenntnis auch bei uns durchsetzen wird.

Tabubruch in Flensburg

01.04.2025, 10:53:55

Unsere Mitgliederversammlung liegt nun schon fast drei Tage zurück, aber ich rege mich noch immer auf. Auch darüber, dass sich ausser mir offenbar niemand aufregt.

Seit Anbeginn der D.O.N.A.L.D. galt es als ungeschriebenes Gesetz, dass niemand zweimal Präsidente wird. Einige Leute haben zwar im Laufe der Zeit versucht, eine zweite Amtszeit zu bekommen und sind nochmals angetreten, aber sie wurden mit ihrem Ansinnen ausnahmslos von der MV niedergestimmt.

Anders in Flensburg. Dort hat die Präsidente nicht abgewirtschaftet, sich danach zur Wiederwahl gestellt und wurde auch wiedergewählt.

Unsere Satzung besagt:

§ 6.7: Abwirtschaftung von Präsidenten

Abgewirtschaftete Präsidenten haben im Falle ihres Abwirtschaftens Schwarze Suppe oder Pastinaken-Pudding (Pastinaca sativa; Hirschmöhre) zu verspeisen.

Es gab aber keinen Pastinakenpudding, und auch keine Schwarze Suppe. Für die Bereitstellung dieser Dinge ist der Kongressveranstalter zuständig, und das war die Präsidente selber. Statt einer Abwritschaftung gab es lediglich einen Rechenschaftsbericht, und danach die Wiederwahl der Präsidente.

Nun ja. Das alles ist durch unsere Satzung nicht verboten, das kann man so machen. Die Präsidente hat es so gemacht, und die MV hat dies zugelassen und die Präsidente mit großer Mehrheit wiedergewählt.

Ich hätte ja noch verstanden, wenn die Stimmen für die Wiederwahl von Neudonaldisten gekommen wären, die mit den Gepflogenheiten in der D.O.N.A.L.D. nicht vertraut sind. Aber es haben auch Ex-PdDs, EPdDs und EMdDs für eine Wiederwahl gestimmt. Die Begleitumstände dieser Ereignisse lassen mich sogar vermuten, dass das vorher abgesprochen war, aber ich will hier keine Verschwörungstheorie basteln.

Ich werde für die nächste MV einen Antrag auf Satzungsänderung stellen. Dort soll künftig stehen, dass eine Präsidente bei der nächsten MV vor der Wahl einer neuen Präsidente abwirtschaften muss, und dass niemand mehr als einmal zur Präsidente gewählt werden darf. Dass also in unserer Satzung verankert wird, was bisher nur stillschweigende Vereinbarung unter Donaldisten war (und nun offenbar nicht mehr ist).

Wie seht Ihr das alles? Wenn ich wirklich der Einzige bin, den dies alles stört, dann muss ich das wohl zur Kenntnis nehmen.

Sind die Masken der Panzerknacker Brillen?

04.02.2025, 09:23:48

Coolwater 

Robin, der Fiffi von Batman, "tarnt" sich auch nur mit einer Augenmaske. Commissioner Gordon und Chief O’Hara müßten ja Stroh im Kopf haben, wenn sie nicht schon beim ersten Mal gemerkt haben, daß der bemaskte Wunderknabe das Mündel von "Master Bruce" ist. Wer der Herr und Meister im Fledermausanzug ist, müssen sie aber auch sofort durchschaut haben. Allein schon wegen der Stimmen. Mit der "Verkleidung" würden Batman und Robin nur in Entenhausen durchkommen.

Wenn Du schon bei Superheldengeschichten bist: was ist denn mit Superman? Da setzt der Clark einfach seine Brille ab, und schon ist er nicht mehr erkennbar, selbst für ihm sehr nahestehende Damen. Eine Maske ist da völlige Fehlanzeige. Aber das sind ja auch ausgedachte Phantasiegeschichten, sowas muss man ja nicht erforschen.

Mich interessiert eher die umgekehrte Frage. Woran erkennen sich Entenhausener denn überhaupt? Der Tatsache, dass die Neffen für ihre Verwandten und Bekannten unterscheidbar zu sein scheinen, habe ich seinerzeit eine längere Ausarbeitung gewidmet. An optischen Unterscheidungsmerkmalen lag es jedenfalls nicht. Damals kam ich zu dem Schluss, dass sie gar nicht unterscheidbar sind, da es sich lediglich um die unterschiedlichen Körper eines Mehrfachwesens handelt, die aus kommunikativen Gründen unterschiedlich angesprochen werden.

Die Panzerknacker sind übrigens auch ein Mehrfachwesen, und die Unterscheidung der Einzelkörper erfolgt durch die Nummer auf der Brust. Eine Maske zum Zwecke der Verschleierung der Identität zu tragen, ist für die Panzerknacker daher völlig sinnbefreit. Du kannst also beruhigt davon ausgehen, dass die Maske einen anderen Daseinszweck hat, welchen auch immer.

Ergänzungsblatt zur MifüMi 157

18.01.2025, 17:27:39

… oder den Geist der Freiheitlich Donaldistischen Grundordnung verraten…

Ceterum censeo, dass die einzig donaldische Postzustellung die durch einen Hilfspostboten ist. Und zwar immer bei Schneesturm, im Gebirge meinetwegen auch mithilfe eines Esels. Zur Not würde ich auch die Zustellung des Schreibens durch eine Brieftaube akzeptieren, doch dabei kann die Einhaltung des Postgeheimnisses nicht garantiert werden.

Ergänzungsblatt zur MifüMi 157

17.01.2025, 08:43:44

Donald 

Pah! Anfänger! Ein echter Dagobertist hätte die Info online auf die Heimseite gesetzt und einfach behauptet, das Zusatzblatt auch noch per Briefpost an jedes Mitglied versendet zu haben. Das hätte den Geldspeicher geschont. 😁 Oder hat etwa jemand eine Empfangsbestätigung unterschrieben? Ich nicht... 😉

Der Ansatz ist gar nicht so doof. Eine Veröffentlichung auf der Heimseite hätte durchaus gereicht, finde ich. Und ansonsten gar nichts machen. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Und wenn später tatsächlich irgendwer die Mitgliederversammlung und die dort gewählten Wahlen wegen nicht formgerechter Einladung für ungültig erklären will, wird dieser Querulant sofort mit einer Tonne Glibberbibb überschüttet, die D.O.N.A.L.D. aufgelöst, und der Geldsack verprasst die Kasse an einer Würstchenbude in Monte Carlo.

Ergänzungsblatt zur MifüMi 157

16.01.2025, 10:20:02

Hmm.

Gestern habe ich einen Brief erhalten. Mit einem Ausdruck des hier verlinkten Ergänzungsblattes darin. Und wahrscheinlich haben diesen Brief außer mir noch über tausend andere MdD erhalten. Grob überschlagen (Druck, Adressaufkleber, Umschläge, Eintüten, Porto) dürfte die Aktion unseren Geldsack so ungefähr 2.000 Taler gekostet haben. Der Informationsgewinn war für mich gleich Null, denn ich hatte das Ergänzungsblatt ja schon hier zur Kenntnis genommen.

Mir ist völlig klar, dass das deutsche Vereinsrecht vorschreibt, dass bei einem e.V. die Einladung zu einer Mitgliederversammlung eine Tagesordnung zu enthalten hat und mindestens zwei Wochen vorher den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht werden muss. Wir sind ein e.V., damit müssen wir leben.

Am einfachsten wäre es natürlich gewesen, die Einladung in den MifüMi abzudrucken. Das hat nicht geklappt, weshalb auch immer, schade. Nun wurde sie per Post verschickt, und das kostet. Nochmal schade.

Mein Schachclub hat etwa 50 Mitglieder. Da verschicke ich die Einladung jedes Jahr per Email. Wenn ich von irgendjemandem die Email-Adresse nicht habe, frage ich das Mitglied bei nächster Gelegenheit danach. Ganz hartnäckige EDV-Verweigerer bekommen beim nächsten Clubabend einen Ausdruck der Einladung in die Hand gedrückt. Briefe verschicke ich jedenfalls nicht. Kostenpunkt: Null Kreuzer.

Ein Blick in die Mitgliederliste der letzten MifüMi zeigt, dass dort bei gefühlt 95% der MdD eine Email-Adresse hinter dem Namen steht. Der Geldsack schickt (zumindest bei mir) auch regelmäßig Nachrichten an die Email-Adresse, um sich zu vergewissern, dass diese noch gültig ist. All diese MdDs hätte man auch per Email einladen können. Und dann hätte man an den Rest meinetwegen einen Brief schicken können. Dann reden wir nur noch über 200 Taler.

Und hättet Ihr die Briefe zwei Wochen früher verschickt, hätten sie auch nicht 95 Kreuzer Porto gekostet, sondern nur 85 Kreuzer. Ach, was waren das noch für Zeiten, als 2.000 Taler das Jahresbudget der D.O.N.A.L.D. waren! Aber damals waren wir ja auch noch kein e.V., und jeder wusste auch ohne Tagesordnung, was nach den Vorträgen auf dem Kongreß an Rechenschaftsberichten und Wahlen kommen wird.

So, dieses Gemecker am Morgen musste jetzt einfach mal sein. Dagobert würde Riechsalz brauchen. Mir reicht zum Glück ein Kaffee ohne Salz.

32.000 Euro für anthropomorphe Comicfigur

13.01.2025, 21:11:14 (bearbeitet)

Nein, der Herr!

Goofy ist eben kein in Entenhausen lebender Kynoide, und Pluto ist kein in Entenhausen lebender „echter“ Hund. Die beiden existieren nicht. Das sind Phantasieprodukte. Die hat sich irgendjemand selber ausgedacht.

Goofy trägt Kleidung, meinetwegen. Aber auch Pluto zeigt in den Phantasiegeschichten menschliche Verhaltensweisen, er kann komplizierte Gedankengänge denken. Somit sind sowohl Goofy als auch Pluto anthropomorphe Comicfiguren.

Donald und Daniel dagegen existieren. Das sind keine Comicfiguren, und schon gar keine anthropomorphen. Denen werden nicht menschliche Eigenschaften zugeschrieben, die haben schlicht Eigenschaften, die denen von Menschen aus unserer Welt mehr oder weniger ähneln.

Dass man das Herrn Jauch erklären muss, wundert mich nicht weiter. Dass man das hier im Forum erklären muss, dagegen schon.

32.000 Euro für anthropomorphe Comicfigur

13.01.2025, 09:58:27 (bearbeitet)

Naja. Anthropomorphismus bedeutet laut Wikipedia "das Zuschreiben menschlicher Eigenschaften gegenüber Tieren, Göttern, Naturgewalten und Ähnlichem (Vermenschlichung)."

Ich nehme an, die richtige Antwort sollte "C: Pluto" lauten, da dieser als einzige der genannten Figuren keine Kleidung trägt. Aber Pluto werden durchaus menschliche Eigenschaften zugeschrieben, auch wenn er das Haustier von der blöden Maus ist.

Außerdem sind zwei der genannten Charektere existent. Denen werden also keine menschlichen Eigenschaften zugeschrieben, die sind einfach so, wie sie sind. Und damit sind sie nicht anthropomorph.

Ich resümiere: Die Frageausdenker haben keine Ahnung von der Materie, über die sie hier fragen. Darüber hätte ich als Kandidat solange mit Herrn Jauch diskutiert, bis sie mich aus dem Studio werfen.

B.A.R.K.S. Stammtisch im Januar

07.01.2025, 12:30:50

Hurra! Endlich wieder ein B.A.R.K.S.-Stammtisch mit lauter Prominenz und netten Leuten!

Tagespanel im Original:

08.09.2024, 09:06:13

Kann natürlich sein, dass Leute wie Donald, Fuchs und Barks (und ich) wegen Misogynie irgendwann der Hölle oder zumindest im Fegefeuer enden.

Da mach‘ Dir mal nicht zuviele Sorgen. Misogynie gehört nicht zu den sieben Todsünden, dafür kommt man nicht ins Fegefeuer. Und wenn doch, dann sitzen dort Paulus und so ziemlich alle Päpste neben Dir.

Fliegende Kugeln

20.07.2024, 14:17:41

Ich habe in meinem Arbeitszimmer eine große alte Standuhr mit Pendel stehen, ein Erbstück vom Großvater. Und bei der ist das Tick (Pendel nach links) deutlich vom Tack (Pendel nach rechts) zu unterscheiden. Und bevor jemand fragt: ein Track gibt es nicht.

Tagespanel im Original:

20.07.2024, 10:15:10

Den haarigen Harry mit Hitler gleichsetzen? Das erscheint mir dann doch ein wenig übertrieben.

Re: Beiträge für den DD

05.07.2024, 08:08:01

... geheuertes Protestiererpack ...

Ich protestiere!

Tagespanel im Original:

06.06.2024, 16:35:05

Es sind sogar fünf Anwaltsvögel, obwohl nur vier Namen zur Verfügung stehen. Ein typisches synchron sprechendes Vierfachwesen halt, das bei Bedarf einen fünften Körper ausbildet. Darüber hat ein schlauer Donaldist mal ein Sonderheft geschrieben, ähem.

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

17.05.2024, 07:26:07

Oweioweiowei. Da offenbar immer noch nicht jedem klar ist, was ein individuelles Ausblenden einzelner Forenbeiträge bedeutet, erkläre ich jetzt mal, wie das in einem anderen mir bekannten Forum umgesetzt ist, und wie es meines Wissens in so ziemlich jeder aktuellen Forensoftware implementiert ist und vom Forenadministrator aktiviert werden kann. Wenn ein Forist A aus irghendeinem Grund die Beiträge eines anderen Foristen B nicht lesen will, dann kann er diesen auf seine persönliche Ignore-Liste setzen. Dann bekommt A anstelle eines Beitrages von B lediglich angeziegt, dass B einen Beitrag geschrieben hat. Der Inhalt des Beitrages von B ist für A ausgeblendet, kann aber per simplen Mausklick von A auch für A sichtbar gemacht werden. Wenn ein Forist C aus dem Beitrag von B zitiert, so wird dieses Zitat auch für A angezeigt und nicht ausgeblendet. Für alle anderen Foristen hat das Ignorieren des Users B durch den User A keinerlei Auswirkungen. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr dieses Ignorieren von B durch A als eine von A durchgeführte Zensur betrachten. Allerdings zensiert A damit nur für sich selber, nicht für andere. Das Ignorieren des Foristen B durch A ist lediglich ein optionaler Service durch die Forensoftware für A. Weiß jetzt jeder, worüber hier debattiert wird?

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

14.05.2024, 13:23:19

Könnte man die unerwünschten Beiträge nicht einfach mit Google Translate nach Kubistanisch, Sanskrit oder Klingonisch übersetzen?

Au ja! Für mich bitte ins Hochelbische übersetzen! Per Knopdruck! Ein Knopf, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden!

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

12.05.2024, 17:31:38

Lieber Harry, wer nicht Deiner Meinung ist, ist nicht zwangsläufig zu dumm, Dich und Deine Argumente zu verstehen. Manchmal hat er auch einfach gute Gründe, anderer Meinung zu sein, die Du aber nicht verstehst oder verstehen willst. Aber keine Angst, ich werde Dich nicht ausblenden, dafür finde ich Deine Beiträge zu unterhaltsam.

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

10.05.2024, 21:34:48

Wieso hat Harry eigentlich mich als Ziel seines Mißfallens auserkoren?

Das weißt Du doch: wer den Troll füttert, hat ihn an der Backe. Nach diesem Posting jetzt wohl erstmal wieder ich. Ich finde den Herrn amüsant. In seiner Ablehnung jeglicher noch so individueller Ausblendung seines Geschreibsels fordert er quasi die allgemeine Verpflichtung, seine Geistestaten zu konsumieren. Das absolute Gegenteil von Zensur. Und am Montag gibt es dann eine Klassenarbeit, in der geprüft wird, ob wir auch alle Harrys Hirnwinde gelesen haben.

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

24.04.2024, 18:10:01

...die Möglichkeit zum Blogschreiben muss jetzt aber meiner Meinung nicht sein, man könnte ja einen externen Blog verlinken...

Der Gedanke mit dem Blog kam mir deshalb, weil es in diesem Forum drei Dauerfäden gibt (der über die Tagespanel, der über den Sprachvergleich, und der über die Kopisten), in die die Fadenersteller regelmäßig Einträge schreiben, aber diese Einträge nicht großartig mit den übrigen Foristikern diskutieren. Im Grunde ist es für den Faden egal, ob irgendjemand auf die Einträge antwortet. Es wird der Forumsgemeinschaft regelmäßig etwas mitgeteilt, wahrscheinlich in der Erwartung, dass dies von der Forumsgemeinschaft auch regelmäßig gelesen wird. Diese Fäden sind eigentlich eher Blogs als Diskussionen. Eventuell bietet eine Blogfunktion auch Features, die für solche Themen besser geeignet sind als die eines normalen Threads. Und vielleicht senkt eine Blogfunktion die Hemmschwelle für andere Foratoren, ebenfalls mehr oder weniger regelmäßig etwas zu irgendeinem Thema zu schreiben, ohne dass gleich ein Riesenfaden daraus wird, der jeden Tag mit Sternchen ganz oben auf der Liste steht. Ist nur so ein Gedanke. Ach ja, die Bewertungsfunktion hätte ich gerne mit der Möglichkeit, dem Bewerteten eine kleine Nachricht an die Bewertung anzuhängen, die nur für ihn bestimmmt ist und nicht alle sehen können. Dann kann ich dem Bewerteten auch gleich kurz und knackig mitteilen, weshalb ich seinen Beitrag gut oder grottig fand. Im Moment geht das nur per PN oder eMail.

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

24.04.2024, 11:52:47

Ich habe nichts gegen Streitkultur, solange es an der Kultur nicht bricht. Der Umgangston ist hier leider manchmal auf eher schlichtem Niveau. Das finde ich schade. Eigentlich ging es in diesem Faden ursprünglich um Vorschläge zur Neuausrichung der Heimseite. Aber wieder einmal gibt´s auf die Fresse.

Nun bleib mal locker, lieber Sumpfgnom! Ich sehe hier nur einen vereinzelten Pöbler, der Rest der Diskutanten unterhält sich doch konstruktiv und gesittet. Und dieser Eine schreibt auch bisweilen Sinnvolles, wie Beppo schon richtig anmerkte. Sein begleitendes Gepöbel kann ich prima ignorieren, da reicht mein biologischer Spamfilter durchaus aus, ganz ohne individuelle oder universelle Ausblendung seiner Beiträge. Aber nun mal wieder zum Inhaltlichen. Die Neuerungen, die Leo umrissen hat, halte ich für sinnvoll (alles das, was Sicherheit und bessere Wartbarkeit betrifft) und lösen bei mir Vorfreude aus (dynamisches Nachladen von Inhalten, besserer Videobereich, eine D.O.N.A.L.D.-App!!!). Bitte lasst Euch bloß nicht bremsen! Ich nehme stark an, dass in einem neuen Forum sich Ärgernisse wie das komplizierte Einbetten von Graphiken in Postings wie selbstverständlich in Luft auflösen werden. Ansonsten finde ich eine Bewertungsfunktion auch gut. Einen Profilbereich, in dem man etwas mehr von sich preisgeben kann als die eMail-Adresse. Vielleicht die Möglichkeit zum Blogschreiben? Macht einfach alles an, was moderne Forensoftware so bietet! Was ich davon nicht haben will, werde ich einfach nicht nutzen.

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

24.04.2024, 10:47:50

Und wieder geht es im Prinzip um die Frage: Wollen wir den Donaldismus und die D.O.N.A.L.D. auch für Entenhausenbegeisterte unterhalb der Fuffzich interessant machen, oder wollen wir lieber unter uns alten weissen Männern bleiben und der D.O.N.A.L.D. beim Aussterben zusehen? Es mag ja sein, lieber Beppo, dass Du in Deiner Jugend die Duckberichte auf schlechtem Papier mit schlechter Kolorierung gelesen hast, dafür aber in der Erstausgabe der Micky Maus. Und dafür hast Du auch niemals nicht kein elektronisches Lesegerät benutzt. Du bist halt ein Digital Alien, wie man heutzutage so schön sagt, bestenfalls ein Digital Immigrant. Aber die Donaldisten, die diesseits der Achtziger geboren wurden, sind Digital Natives, die sind mit dem Smartphone in der Hand aufgewachsen. Die lesen zwar auch gerne in gedruckten Berichten, aber es sind nur selten Erstausgaben, und vor allem kommunizieren sie nicht mehr primär per Briefpost. Die jungen Leute haben Kommunikationsmittel, die Du wahrscheinlich meidest wie der Teufel das Weihwasser, und von einigen davon hast Du möglicherweise noch nie gehört. Für Dich ist eine Heimseite in static HTML ausreichend, sowas gab es auch schon in den Neunzigern. Meinetwegen. Für mich schon nicht mehr, und ich bin inzwischen auch schon Opa. Deine Bedenken, dass im Zweifelsfall bei Ausfall eines Webmasters irgendjemand technisch übernehmen muss und das niemand kann, halte ich übrigens für unbegründet. Ja, Du und ich, wir könnten da sicherlich wenig helfen, aber für die Generationen nach uns ist Webdesign ein Wort des täglichen Sprachgebrauchs. Dafür können wir mit Kassettenrekordern und Telefonen mit Wählscheibe umgehen. Mein Großvater konnte sogar noch eine Dampfmaschine und ein 08/15 bedienen. Aber das interessiert heute halt niemanden mehr.

Vorschläge für eine neue D.O.N.A.L.D.-Internetseite

23.04.2024, 08:03:05

Der Hauptfeind von Neuerungen jeglicher Art sind wie so oft auch hier die alten weissen Männer. Und davon haben wir in unserem e.V. (ätsch!) ganz viele. Sie tönen voller Inbrunst: "Das brauche ich alles nicht!", "Früher sind wir auch ohne den Schnickschnack klar gekommen!", "Die heutige Jugend will immer diesen überflüssigen Kram!". Faszinierend. Gerade diese archetypischen Vertreter des Früher-war-alles-besser-Konservatismus haben sich in ihrer Jugend als besonders umstürzlerisch und progressiv empfunden, und wahrscheinlich halten sie sich heute noch dafür. In den Siebzigern habt Ihr die D.O.N.A.L.D. als Parodie auf das deutsche Vereinswesen gegründet. Heute benehmt Ihr Euch selber wie der Kassenwart eines Kaninchenzüchtervereins, dem man androht, seine Buchhaltung künftig mit einem Spreadsheet erledigen zu sollen, wo das handschriftliche Kassenbuch doch noch nicht einmal halb voll geschrieben ist.

Grundlagen des Donaldismus

03.04.2024, 07:05:26

Die obige Diskussion erinnert irgendwie an die Versuche im Mittelalter, das geozentrische Weltbild zu erklären. Da wurden auch immer neue gedankliche Winkelzüge notwendig, wobei die Sache viel einfacher zu erklären war, wie es Galileo Galilei mit dem heliozentrischen Weltbild mit einem Blick in die Realität zeigte.

Wenn das das ist, was Du aus dieser Diskussion bisher mitgenommen hast, dann hast Du sie entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Ganz im Gegenteil, es geht hier darum, wie man ernsthafte Wissenschaft betreibt, um gerade solche unhaltbaren Rechthabereien wie die Verteidigung des geozentrischen Weltbildes entgegen aller widerlegenden Beobachtungen zu vermeiden! Orville, lass Dich bitte nicht ärgern! Ich weiß, es ist anstrengend, immer wieder dieselben Dinge neu zu erklären, bis sie überall angekommen sind. Aber wir sind alle auf derselben Seite, wir wollen alle donaldistische Forschung auf wissenschaftlicher Basis ohne Beliebigkeiten. Ich frage mich nur, wie wir weiter vorgehen müssen. Klar, auf einige Dinge müssen wir uns einigen, aber die Ergebnisse des Einigens müssen auch publiziert werden, und vor allem muß das alles breite Akzeptanz finden. Reicht es dafür aus, dass am Ende ein Artikel im Alleswisser steht, mit dessen Inhalt sich eine Handvoll Schreiberlinge aus diesem Faden einverstanden erklärt haben? Oder brauchen wir doch ein Konzil, wie es der osKk am Anfang angeregt hat?

Grundlagen des Donaldismus

28.03.2024, 08:02:38

Kannst Du bitte erklären, was „Mesoskopie“ und „ mesoskopisch“ in diesem Zusammenhang bedeuten? Die ergugelten Definitionen dieses Begriffes helfen mir bei unserem Theme nicht weiter. Geht es Dir hierbei nur um die Auflösung der Bilder, oder noch um etwas Anderes?

Grundlagen des Donaldismus

27.03.2024, 08:47:43

Ah, sorry Raskolnikow: Habe mal wieder was falsch verstanden. Du hast Recht. Wahrscheinlich ist "authentisch" ebenso problematisch wie "wahr". Wie wäre es mit "tatsachengetreu"? Das schließt zuum Einen ein, dass es sich bei den Ereignissen um tatächliche Ereignisse handelt, und dass sie getreu wiedergegeben werden.

Ah, das lese ich jetzt erst, nach meiner Antwort von eben. Offenbar haben wir aneinander vorbei geredet/geschrieben.

Ich werde dann wohl doch auch mal meinen alten Artikel veröffentlichen, da das was ich davon hier gepostet habe, ja in der Diskussion eher ignoriert wird…

Ich zumindest habe das nicht ignoriert, werter Orville. Ganz im Gegenteil, das ist etwas, auf dem wir aufbauen können. Ich bitte um genauere Ausführung bzw Veröffentlichung!