Tabubruch in Flensburg

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Dago (PdD)

@dago

Raskolnikow 

Unsere Mitgliederversammlung liegt nun schon fast drei Tage zurück, aber ich rege mich noch immer auf. Auch darüber, dass sich ausser mir offenbar niemand aufregt.Seit Anbeginn der D.O.N.A.L.D. galt es als ungeschriebenes Gesetz, dass niemand zweimal Präsidente wird. Einige Leute haben zwar im Laufe der Zeit versucht, eine zweite Amtszeit zu bekommen und sind nochmals angetreten, aber sie wurden mit ihrem Ansinnen ausnahmslos von der MV niedergestimmt.Anders in Flensburg. Dort hat die Präsidente nicht abgewirtschaftet, sich danach zur Wiederwahl gestellt und wurde auch wiedergewählt.

Ich selber esse sehr gerne Pastinaken und hätte auch gegen eine schwarze Suppe vermutlich wenig gehabt, allerdings wurde das Ganze vergessen, sodass meine Gattin das Gemüse dann anderweitig verarbeitete. Da mir das auch erst während des Kongresses wieder einfiel, dass gar nichts zum Abwirtschaften da war, hatte ich eher ironisch erklärt, dass die PdD ja dann wohl im Amt bliebe - in Erwartung, dass entweder für unadäquaten Ersatz gesorgt oder darüber hinweg gesehen würde um hierfür an anderer Stelle passend gestraft zu werden. Im Endeffekt war das Ganze aufgrund von Wiederwahl ja dann auch trotz §6.7 der Satzung vielleicht auch gar nicht nötig. Stattdessen wurde bei Frage nach Kandidatenl durch mehrere MdD das Interesse an meiner Wiederwahl bekundet, welches ich, vor allem in Anbetracht der Absagen prominenter und durchaus geeigneter Vorgeschlagener, gerne angenommen hab - erwartet hatte ich das so nicht.

Wie einige PdD vorher hatte ich im Rechenschaftsbericht auf mein grundsätzliches Interesse hingewiesen, um u.a. drei recht inaktive Stammtisch zu besuchen - bei allen anderen war ich je mindestens einmal, zusätzlich zu 2 ZZs und Mairennen, ebenso gibt es noch schwedische und dänische Kongresse/Treffen, die Weiterbegleitung dieser Seite, die fortschreitende Donaldisierung Europas sowie allgemeine Freude am Amt. Bei unser dänischen Partnerorganisation ist die dortige FormAnd seit bummelig zehn Jahren im Amt - und "von Skandinavien lernen" wurde auf der MV vom Sitzungsleitenden ebenso angemerkt. HvS hatte sich nach einigen Jahren ebenso wiederwählen lassen - über die Hintergründe bin ich ad hoc aber mir nicht im Klaren.

Vor mir aus kann es, auch vom KdD weiter oben angemerkt, gerne auch längere Amtszeiten mit der Möglichkeit einer frühzeitigen Abwahl geben. Bisher sind schon einige Male PdD wieder auf den Wahllisten gelandet - und diese wurden halt nicht gewählt. Für das letztendliche Wahlergebnis können die (Nicht-)Gewählten dann doch recht wenig.

02.04.2025, 15:20:08

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gerold wallner

@gerold_wallner

Ich habe meinen Unmut über die formal nicht korrekte Abwirtschaftung in einem erbosten Beitrag für MiFüMi (wird wohl im Sommer erscheinen) kundgetan, was ich hiermit ankündige. Kurzfassung: Der Kongress war nicht optimal organisiert, die Beiträge waren von hoher Qualität, eine Abwirtschaftung hat meines Erachtens nicht stattgefunden; es handelt sich daher nicht um eine (m. E.) als ungültig zu betrachtende Wiederwahl, bloß um einen Verbleib im Amt, bis eine korrekte, der Satzung entsprechende Abwirtschaftung stattgefunden hat.

02.04.2025, 15:22:56

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Dago (PdD)

@dago

"Abgewirtschaftete Präsidenten haben im Falle ihres Abwirtschaftens Schwarze Suppe oder Pastinaken-Pudding (Pastinaca sativa; Hirschmöhre) zu verspeisen." Die PdD wurde wiedergewählt und hatte hieran auch kein Desinteresse, eine Abwirtschaftung scheint mir daher nicht einmal notwendig - allerdings ist gar nicht definiert, was denn genau eine 'Abwirtschaftung' ist. Ist es nun das Vorlegen eines Rechenschaftsberichtes, die Abwahl bzw. die Ablehnung einer Wiederwahl? Man weiß so wenig. Unabhängig davon gab es keine Einsprüche gegen das Procedere vor Ort und ein recht deutliches Wahlergebnis. Zack! Ich fand den Kongress sicherlich nicht optimal organisiert - da gibt es bei jedem Luft nach oben - wollte aber bspw. auch nicht denen, die teils trotz anderweitiger Ankündigung mit eigenen Laptops und Dateiformaten spontan ankamen, die Möglichkeit nehmen, zu präsentieren - das hat das Ganze teils auch zu meinem eigenen Unbehagen dann etwas in die Länge gezogen. Ebenso hätte die frühe partielle Stürmung des Kuchenbuffets konsequenter unterbunden werden müssen - aber wir hatten aufgrund der verfrühten Einlieferung keinen passenden Platz mehr. So isses halt manchmal ;)

02.04.2025, 15:59:52

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Coolwater

@coolwater

gerold wallner 

[...] es handelt sich daher nicht um eine (m. E.) als ungültig zu betrachtende Wiederwahl, bloß um einen Verbleib im Amt, bis eine korrekte, der Satzung entsprechende Abwirtschaftung stattgefunden hat.

Ist das nicht eine Frage, wie man den Abwirtschaftungsparagraphen der Satzung genau mit Leben füllt? Meines Erachtens läßt er Spielraum für verschiedene Auslegungen.

Wenn durch Wiederwahl eine weitere Amtszeit einer Präsidente unmittelbar auf die vorherige folgt – hat die Präsidente dann für ihre erste Amtszeit schon "abgewirtschaftet" (und muß somit das Zeug fressen)? Oder bilden aufeinanderfolgende Amtszeiten eine Amtszeit, und erst am Ende eines Amtszeitgesamtblocks hat die Präsidente zwingend den bittren Abwirtschaftungskelch zu leeren?

Das "Paradox" bei der zweiten Auslegung ist, daß eine sich zur Wiederwahl stellende Präsidente, die, warum auch immer, das Abwirtschaften erst mal bleibenläßt, nicht wissen kann, ob die Wiederwahl glückt. Aber zwischen Himmel und Erden ist allerhand "paradox" ...

So was wie ein Satzungsgericht oder einen Satzungsausschuß der D.O.N.A.L.D., dem das Geschäft der Paragraphenausdeuterei obläge, gibt's ja wohl nicht ...

02.04.2025, 16:27:00 (bearbeitet)

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Coolwater

@coolwater

Dago (PdD) 

"Abgewirtschaftete Präsidenten haben im Falle ihres Abwirtschaftens Schwarze Suppe oder Pastinaken-Pudding (Pastinaca sativa; Hirschmöhre) zu verspeisen."

Dieser Satz ist eh unglücklich formuliert. "Abgewirtschaftete Präsidenten haben im Falle ihres Abwirtschaftens ..." Das ist doppelt gemoppelt! Man könnte entweder "Abgewirtschaftete" oder "im Falle ihres Abwirtschaftens" einfach streichen – der Satz büßte nichts ein an Sinn, aber gewönne an sprachlich-gedanklicher Klarheit.

Unter den großen Verfassungen dieser Welt steht die Satzung der D.O.N.A.L.D. mit einem verunfallten Satz aber wahrlich nicht einzig da. Ich habe schon breite Ausführungen gelesen, was alles an dem unschuldig-rein strahlenden Sätzlein "Die Würde des Menschen ist unantastbar" sprachlich und gedanklich schief sei.

02.04.2025, 16:23:39

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Raskolnikow OP

@raskolnikow

Ich stelle fest, dass ich wohl mit meiner Ablehnung einer zweiten Amtszeit zumindest zu einer Minderheit gehöre. Wobei die Argumente für die Zulässigkeit einer Wiederwahl vor allem "Sei doch froh, dass es überhaupt jemand macht!", "Haben andere doch auch schon probiert, die sind bloß nicht damit durchgekommen!" und "Ist doch nicht verboten!" lauten. Da liegen unsere Vorstellungen von organisiertem Donaldismus wohl weit auseinander.

Ich will da ganz klar sein: Ich würde eher ein Toastbrot zur Präsidente wählen, als einem Donaldisten die Gelegenheit zu geben, es sich dauerhaft in unserem höchsten Amt bequem zu machen. Und das hat vor allem damit zu tun, dass dieser Donaldist die D.O.N.A.L.D. dann mehr als ein Jahr lang nach seinem Gutdünken formen könnte, und ich bin nunmal kein Monarchist.

"Es ist mir neu, dass wir einen König haben. Ich dachte, wir sind ein autonomes Kollektiv. ... Wir haben keinen Herren. Wir sind eine anarchistisch-syndikalistische Kommune. Wir wechseln uns in der Leitung ab. Jeder darf für ein Jahr Exekutive spielen." (Wer das Zitat nicht erkennt, ist selber schuld und ohnehin anders sozialisiert als ich.)

Aus gegebenen Anlass möchte ich noch auf diesen Wikipedia-Artikel verweisen. Auch anderswo gab es Amtszeitbeschränkungen durch Gewohnheitsrecht und Tradition, und die wenigen Kandidaten, die das missachteten, wurden konsequent nicht gewählt. Irgendwann gab es aber doch jemanden, der meinte, dass das alles für ihn nicht gilt, und der das Gewohnheitsrecht erfolgreich aushebelte (und damals gab es wenigstens einen guten Grund dafür, nicht nur das Ego des Amtsinhabers). Das löste im Nachhinein starke Bedenken aus, in der Folge wurde dann die Verfassung erweitert, und seitdem ist die Amtszeitbeschränkung Gesetz. Und gerade heute kann man darüber nur froh sein.

Mal sehen, ob sich diese Erkenntnis auch bei uns durchsetzen wird.

02.04.2025, 17:54:34

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Dago (PdD)

@dago

"Ritter der Kokosnuss" hat dieses Jahr 50jähriges Jubiläum - ob man jetzt eine Parodie auf "Artus' göttlich legitimierte Herrschaft" oder politische Systeme allgemein mit einem über eine einjährige Periode hinausgehende Vorsitzenschaft eines "Vereins" vergleichen muss, bezweifle ich. Zweifelsohne hat sich die D.O.N.A.L.D. in den letzten 49 in ihrer Genese verändert - wie alle anderen Gruppierungen auch, die so lange überdauert haben, sonst gäb es diese jw. meist nicht mehr

02.04.2025, 18:42:36

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gerold wallner

@gerold_wallner

Dago (PdD) 

"Abgewirtschaftete Präsidenten haben im Falle ihres Abwirtschaftens Schwarze Suppe oder Pastinaken-Pudding (Pastinaca sativa; Hirschmöhre) zu verspeisen." Die PdD wurde wiedergewählt und hatte hieran auch kein Desinteresse, eine Abwirtschaftung scheint mir daher nicht einmal notwendig - allerdings ist gar nicht definiert, was denn genau eine 'Abwirtschaftung' ist. Ist es nun das Vorlegen eines Rechenschaftsberichtes, die Abwahl bzw. die Ablehnung einer Wiederwahl? Man weiß so wenig. Unabhängig davon gab es keine Einsprüche gegen das Procedere vor Ort und ein recht deutliches Wahlergebnis. Zack! Ich fand den Kongress sicherlich nicht optimal organisiert - da gibt es bei jedem Luft nach oben - wollte aber bspw. auch nicht denen, die teils trotz anderweitiger Ankündigung mit eigenen Laptops und Dateiformaten spontan ankamen, die Möglichkeit nehmen, zu präsentieren - das hat das Ganze teils auch zu meinem eigenen Unbehagen dann etwas in die Länge gezogen. Ebenso hätte die frühe partielle Stürmung des Kuchenbuffets konsequenter unterbunden werden müssen - aber wir hatten aufgrund der verfrühten Einlieferung keinen passenden Platz mehr. So isses halt manchmal ;)

hier Antwort einfügen...Hier handelt es sich um eine unnötige und unangenehme Haarspalterei, die ja auch coolwater betreibt, wenngleich hier eine gewisse Paradoxie in der Argumentation eingeräumt wurde. Eine Wiederwahl kann nur nach der Abwirtschaftung stattfinden; folgt man nicht dieser Logik, könnte beispielsweise ein fraudoloser Kassenwart seine Wiederwahl voraussetzen und durchbringen, ohne einen Rechenschaftsbericht abzulegen. Was das Prozedere laut Satzung betrifft, könnte höchsten Paragraf 2 Punkt 4 in Anschlag gebracht werden, der feststellt: "Sofern die Würdenträger nicht von der MV gewählt werden, ernennen sie sich selbst oder werden von einzelnen Mitgliedern gekürt." Beides scheint mir nicht der Fall gewesen zu sein. Also handelt es sich um einen Verbleib im Amt, bis korrekt abgewirtschaftet ist. Im Übrigen gibt es dafür einen Präzedenzfall. Die verdiente Susanne Luber ist auch umständehalber länger im Amt geblieben. Das kann hier aber nicht als Rechtfertigung für einen nachlässigen Umgang mit der Satzung ins Treffen geführt werden. Abschließend mächte ich Gevatter Raskolnikow meiner Zustimmung und Unterstützung versichern ...

02.04.2025, 20:39:54

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Coolwater

@coolwater

"Hier handelt es sich um eine unnötige und unangenehme Haarspalterei, die ja auch coolwater betreibt, wenngleich hier eine gewisse Paradoxie in der Argumentation eingeräumt wurde. Eine Wiederwahl kann nur nach der Abwirtschaftung stattfinden; [...]"

Wenn ich Dich richtig verstehe, wäre nach Deiner Auslegung Karsten Bracker auch dann noch immer Präsidente, wenn sich am 29. März eine Mehrheit für Leo Lesinski ergeben hätte – Lesinskis Wahl wäre ungültig, weil Bracker zuvor nicht ordnungsgemäß mit Suppe oder Pudding abgewirtschaftet hätte.

Bei dieser Auslegung des Paragraphen tut sich ein ganz neues "Paradox" auf: Eine Präsidente könnte mit einfachen Mitteln ihren weiteren Amtsverbleib bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag erzwingen, indem sie den Abwirtschaftungsfraß vergißt oder "vergißt" oder sich weigert, den Löffel zum Mund zu führen: "Nein, meine Suppe ess' ich nicht!" – Was dann?

Ich seh' das aber eh anders. Hätte das versammelte Donaldistenvolk Lesinski als neue Präsidente auf den Schild gehoben, wäre die Wahl auch ohne vorhergehende Abwirtschaftungssuppe oder -pudding für Bracker gültig gewesen. Der Abwirtschaftungsparagraph sagt nicht, wann eine Präsidente "im Falle einer Abwirtschaftung" Suppe oder Pudding zu "verspeisen" hat.

Im Paragraphen ist sogar die Rede von "abgewirtschafteten Präsidenten", nicht von abwirtschaftenden oder abzuwirtschaftenden, die ihre Suppe oder den Pudding zu löffeln hätten. Die Suppe folgt da eigentlich der Abwirtschaftung (welcher Vorgang immer damit genau gemeint ist) ...

Zugegeben gähnt mir jetzt eine neue Unklarheit entgegen: "Abgewirtschaftete Präsidente" ist man zweifelsfrei nur zwischen dem Zeitpunkt einer Abwirtschaftung und der Neuwahl einer anderen Präsidente; danach ist man nicht mehr amtende Präsidente. Kann man eine als "abgewirtschaftete Präsidente" zu leistende Handlung auch nach Amtsausschied, als gewesene Präsidente, "nachholen"? Die Frage verunklart noch, daß in dem Paragraphen in der Mehrzahlform von "abgewirtschafteten Präsidenten" die Rede ist ...

Wie auch immer, in meiner "pragmatischen" Lesart des Paragraphen hätte ein am 29. März nicht wiedergewählter, im Amt abgelöster Karsten Bracker, der seine präsidentische Abwirtschaftungssuppe, warum auch immer, "versäumt" hätte, sie als ins einfache Donaldistenvolk zurückgetretene Altpräsidente nachzuholen.

Was allerdings zu tun sei, wenn eine noch nicht verköstigte abgewählte Präsidente sich mit Klauen und Zähnen weigert, ihre Suppe zu essen, habe ich auch keine gewaltfreien Lösungen auf Lager. Dann ist mal richtig schön Verfassungskrise, ha!

02.04.2025, 22:50:00 (bearbeitet)

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McDuck

@mcduck

Also ich werde den Kongress trotz mancher kleiner Unzulänglichkeiten (aber seien wir uns ehrlich, die gab es jedes Jahr) in sehr guter Erinnerung behalten und verstehe die hier teils geäußerte Kritik nur zum Teil. Gewiss, das Zeitmanagement ließ trotz großer eingeplanter Puffer zu wünschen übrig und wir wären gerne alle früher beim Essen gewesen, aber das ist nicht der Kongressorganisation anzulasten. Ich persönlich hätte nun auch lieber zehn weitere fraudulente Vögel vorgestellt, aber wenn sich das halt in zehn Minuten Vortragszeit nicht ausgeht, dann kürze ich eben. Letztlich dürften sich künftige Kongressorganisatoren und -innen mal in Ruhe überlegen, ob es nicht mehr Sinn macht, das offizielle Programm über zwei Tage zu strecken. Gewiss ist das nachteilig für alle diejenigen, die nur für einen Tag anreisen möchten, aber seien wir uns ehrlich, der Zustand dann könnte auch kaum schlimmer werden als bei diesem Kongress, wo vor der MV eine ganze Reihe MdDs den Saal verlassen haben, weil sie keine Energie und Konzentrationsfähigkeit mehr hatten. Jedenfalls war die MV erschütternd spärlich besucht.
Und ja, zur MV, weder die Wahl zum nächsten Kongressort noch die zur Präsidente (inklusive nicht erfolgter Abwirtschaftung) fand ich zufriedenstellend. Da lief wohl einiges ein wenig aus dem Ruder. Eine festgelegte und nicht mehr dran rüttelbare Amtszeitbeschränkung finde ich durchaus eine schöne Idee. Ich betrachte auch Amtszeiten gewisser Politiker:innen mit Argwohn. Allein – wir müssen inzwischen froh sein, dass den Job noch jemand machen will. Die meisten verdienten MdDs waren es mittlerweile bereits und die, die es noch nicht waren, haben bei diesem Kongress oder bei einem der früheren abgewunken. Bei einer fixierten Amtszeitbeschränkung kann es passieren, dass wir in kurzer Zeit nur noch Toastbrote, Dunkellichter und behaarte Türklinken zur PdD wählen. Das käme dem ZZaZ als Vertreter des Brots wahrscheinlich zupass (jaja, der Isnogud), aber ob das dann der Weisheit letzter Schluss ist, kann jede und jeder selbst beantworten.

02.04.2025, 22:24:22

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