Prof. CosinusFür die schlichteren oder nicht so mutigen Gemüter bietet sicherlich die ebenfalls nahegelegene "Rhein-Galerie" passende Etablissements.
Es geht ja nicht vordergründig ums Essen, sondern um das Zusammensein mit den Kongressteilnehmern auch noch am Abend, da viele von ihnen liebe Freunde sind, die man höchstens ein paar Mal im Jahr trifft.
hier Antwort einfügen...
hier ist rainer vorbehaltlos zuzustimmen.
wenn nun aber das essen weniger im vordergrund steht als das beisammensein, so hat uns der flensburger kongress in dieser hinsicht schon ein positives beispiel geliefert - wie immer auch die schleswig-dänische verköstigung bewertet und kritisiert werden mag, das "hyggelige" beieinandersein war vollkommen in ordung.
rainers vorbehalt: "was der bauer nicht kennt, frisst er nicht", mag mit donaldischen zitaten vielleicht belegt sein, entspricht aber nicht einer neugierde, die über den rhein hinaus reicht. persönlich habe ich mich mit indischer küche in gewisser weise vertraut gemacht, was zu interressanten kulturhistorischen überlegungen geführt hat:
seit der neolithisch-agrarischen revolution ist gefülltes brot in den verschiedensten varianten (pizza, döner, burger, leberkässemmel, aber auch römische plazenta) als speise bekannt. es gibt ebenso afrikanische und auch indische varianten dazu ...
es geht immer nur darum, welches mehl aus welchem getreide heraungezogen wurde (mais, reis, weizen, hafer, etcet. ...), um den teig, der zu dann "brot" wurde, herzustellen.
lassen wir also getrost den orgainator des ludwighafeners kongress werken und behalten uns etwaigie kritiken für danach vor, wenn wir auch erfahren haben, was gelobt, was gepriesen und was gegebenenfalls dem schimpf anheim gestellt werden muss, ohne ihn schon vorher unetr druck zu setzen.
perönlich bin ich - nach mancher erfahrung - einem indischen abendmahl durchaus nicht abgeneigt, die zeitliche stimmigkeit, bezogen auf den vereinsteil, vorausgesetzt ...
und man muss ja nicht immer unbedingt die schärfste würzvariante wählen, abgesehen davon, dass der wirt es wohl verstehen wird, sich auch auf ein publikum mit germanischem migrationshintergrund einzustellen - und ragouts etwa mit lamm- oder hühnerfleisch sind ja wohl auch konservativeren kölsch-rheinischen gaumen zuträglich.
mit donaldischen grüßen - gerold
