Re: Bescheidener Vorschlag

Seite 6 von 11

Profilbild von Anonym

Anonym

@~anonym~

>Weiteres Bashing bitte direkt an mich Die Dottoressa schreibt sehr nett, warum sollte ich ihrem Wunsch nicht entsprechen? Wenn ich nur wüßte, wo ich anfangen soll… Vielleicht bei der Frage, ob das lizenzfrei zu Werbezwecken von Ehapa genutzte Motiv nebenher tatsächlich Werbung für Ehapa macht? Warum die völlig donaldische Ursprungsidee, Ziegelsteine zu verkaufen (vgl. Micky Maus 1/1951), überhaupt nicht in Betracht gezogen wurde? Ob die Museumsleitung eine Vorstellung hat, was ein "in Expertenkreisen als erträglich" geltender Zeichner sein mag? Wird in Zukunft überhaupt erwogen, die Meinung besagter Expertenkreise einzuholen? Wie ist zu erklären, daß die Ausstellungsagentur die Auswahl eines Motivs mitträgt, das überhaupt kein Teil einer Ausstellung ist? Ob es dem Paten eines Bildausschnittes möglich ist, zu entscheiden, daß sein Bildausschnitt im Foyer nicht gezeigt wird? Hach, ist das knifflig...

06.07.2015, 19:21:14

Profilbild von duck313fuchs

duck313fuchs

@duck313fuchs

...diese Idee, die Ziegelsteine des Vorgängerbaues des Museums zu verkaufen oder den Mitgliedern im Klub der M.i.l.l.i.a.r.d.ä.r.e. für Spendenverpflichtungserklärungen in einer gewissen Höhe zu vermachen, hatten wir natürlich gehabt. Diese Idee wurde aber schon verworfen, bevor unsere Frau Dottoressa Museumsleiterin wurde. Die Idee wurde verworfen, weil das Haus in den letzten 100 Jahren unterschiedliche Nutzungszwecke hatte und einige dieser Nutzungen im Rückblick uns problematisch erschienen, um mit diesen Steinen positiv Werbung für unser Museum zu machen...

06.07.2015, 20:25:14

Profilbild von Anonym

Anonym

@~anonym~

Am Sonntag war hier für drei Stunden ein Vorschlag zur Güte unseres verehrten Stifters und Mitgründers duck313fuchs zu lesen: Man möge doch schon einmal mit möglichen Bearbeitern der Vorlage Kontakt aufnehmen. Ein schönes Zeichen der Bereitschaft zum pragmatischen Überdenken in den Schwarzenbacher Planungsstäben! Am Abend war die Nachricht leider schon wieder verschwunden bzw. durch zwei Pünktchen ersetzt. Unser eloquenter Alt-Präsiderpel: plötzlich nachträglich verstummt, als hätte man ihm beim Weihnachtsliedersingen den Schnabel zugeklebt! Ich hatte natürlich noch nicht mit Reiche, Schröder oder Gulbransson Kontakt aufgenommen, nicht aus Misstrauen, sondern weil ich zuerst die Rahmenbedingungen klären wollte. Der ausführliche Beitrag der Direktorin erklärt nun die stillschweigende Rücknahme des Severinschen Vorschlags. Muss es dabei bleiben? Zunächst einmal: Vielen Dank, liebe Frau Direktorin, für die umfassende Darlegung Ihrer Erwägungen, die man nun gut nachvollziehen kann. Seien Sie unbesorgt: Ein verunglücktes Gestaltungselement im öffentlichen Bereich wird nicht über die Rezeption des Museums entscheiden, auch nicht über die Aufnahme unter den Donaldisten. Aber bedenken Sie ehrlicherweise bitte auch: Eine Mosaikwand im öffentlichen Foyer mag nicht die einzige Visitenkarte des Museums sein, aber es handelt sich um ein denkbar auffälliges künstlerisches Statement, das die Besucher empfängt und auf die Ausstellung einstimmt. Format 1,74 mal 5,25 Meter! Diese Dimensionen lassen sich nicht kleinreden. Was in den nächsten Monaten auf dieser Wand angebracht wird, soll auf unabsehbare Zeit dort prangen. Vor diesem Hintergrund schließe ich mich dem Appell des Sumpfgnoms an. Wie sieht die Zeitplanung, wie sehen die Kosten aus? Welchen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand nähme man mit einer Überarbeitung der Vorlage in Kauf? Wie gesagt: Die Annahme, dass das Herz der Spender an dieser zeichnerischen Ausführung hängt, ist unplausibel - das wird auch die Spendenagentur verstehen. Volker Reiche ist als Strizz-Zeichner auf dem Gipfel seines Ruhms, Ulrich Schröder hat über Jahrzehnte das europäische Gesicht von Disney geprägt, Jan Gulbransson ist vielen Besuchern als Zeichner der Deutschland- und Umlandbesuchsalben ein Begriff. Die Chance, einen dieser drei keineswegs nur erträglichen, sondern vielbewunderten Künstler für ein Auftragswerk zu gewinnen, sollte geprüft werden.

06.07.2015, 20:55:47

Profilbild von Anonym

Anonym

@~anonym~

Schließe mich den Ausführungen und dem Appell des Direpol an. Vollinhaltlich.

07.07.2015, 10:19:08

Profilbild von Alex P. Goofmann

Alex P. Goofmann

@alex_p_goofmann

Am Sonntag war hier für drei Stunden ein Vorschlag zur Güte unseres verehrten Stifters und Mitgründers duck313fuchs zu lesen: Man möge doch schon einmal mit möglichen Bearbeitern der Vorlage Kontakt aufnehmen. Ein schönes Zeichen der Bereitschaft zum pragmatischen Überdenken in den Schwarzenbacher Planungsstäben! Am Abend war die Nachricht leider schon wieder verschwunden bzw. durch zwei Pünktchen ersetzt. Unser eloquenter Alt-Präsiderpel: plötzlich nachträglich verstummt, als hätte man ihm beim Weihnachtsliedersingen den Schnabel zugeklebt!

Auch ich hatte diesen Beitrag erfreut gelesen. Und als ungestümer Aktionist habe ich sogleich eine Bitte an unser Ehrenmitglied Don Rosa abgesetzt, ob er gern ein tolleres Motiv der Familie Duck für uns entwerfen würde. Bislang habe ich aber noch keine Antwort erhalten, und als GOOFOLOGE aus Gewissensgründen bin ich mir auch nicht zu schade, meine Bitte an Don Rosa wieder zurückzunehmen, oder sein Bild, falls er uns eines zeichnen mag, im Zweifelsfall zu meiner persönlichen Erbauung zu nutzen. Falls ich eine Antwort oder ein Bild erhalte, melde ich mich gern, damit alle Mitdonaldisten bestaunen können, was wir hätten bekommen können, oder frei nach oder frei nach Rudi Carrell: Das wäre ihr Preis gewesen 😜 Liebe Grüße und Duckup aus Hildesheim, Alex

07.07.2015, 17:13:00

Profilbild von Anonym

Anonym

@~anonym~

Wie praktisch. Bei Rosa mit seinen Schraffuren kämen bestimmt deutlich mehr verscherbelbare Mosaik-Stückchen heraus.

07.07.2015, 19:45:20

Profilbild von Beppo

Beppo

@beppo

Habe mir gerade den Schaum vom Mund gewischt. Es kommt aber immer noch ein kleines Rinnsal nach. Kunst. Reden wir mal über Kunst. Stellen wir uns mal ein neu erbautes Rainer-Werner-Fassbinder-Haus für bittere Tränen und cineastische Kunst vor. Und dann kommt jemand von den Verantwortlichen auf die Idee, im Eingangsbereich ein paar Szenen aus Der Förster vom Silberwald an die Wand zu pinseln, weil das ja auch ein Aspekt der Filmkultur ist. Filmkitsch ist ja auch Filmkunst. Interessanter Kitsch oder uninteressanter Kisch, völlig egal. Hauptsache Kitsch. So genau kennt man sich ja auch nicht aus mit dem Kitsch. Natürlich würde so etwas nie passieren. Jeder Feuilletonleser ist Fassbinderexperte. Jedenfalls weitgehend genug, um solche Peinlichkeiten zu vermeiden. Fassbinder ist nicht nur Kunst, Fassbinder ist KUNST. Ich mache mich anheischig, innerhalb von sechs Monaten ein Fassbindermuseum zu konzipieren, das vielleicht kein Erfolg wird, aber alle Erwartungen an so ein Objekt erfüllt. Fassbinder ist überhaupt kein Problem. Der Bürgermeister kennt ihn aus dem Fernsehen. Die Ausstellungsagentur steckt ihre drei Filmfreaks in das Team, der Webdesigner ist schwul und der Ausstellungsleiter wurde sogar über Fassbinder promoviert. Mit Erika Fuchs ist es anders. Erika Fuchs ist ein Geheimtipp. Eine Aufgabe des Museums wäre es ja gerade, ihren Namen erst einmal bekannt zu machen. Hauptaufgabe des Museums ist es aber, Reklame für die Stadt Schwarzenbach zu machen. Ich nehme an, da sind wir uns alle einig. Der Herr Bürgermeister Eberl wäre ein ziemlich miserabler Bürgermeister gewesen, wenn es anders gewesen wäre. Er hat also eine Münze geworfen. Wappen für Emma Fuchs, Zahl für Jean Paul. Wappen hat gewonnen. Daraufhin wurde ein Museum geplant, ein Museum für Comic, Sprachkunst und die Förderung des Schwarzenbachtourismus. Von lauter Leuten, die VORHER keinen Schimmer von Erika Fuchs hatten: "Beraten durch wenige Donaldisten bei einer Besprechung und Ausarbeitung des Museumskonzeptes hat sich der 'Dienstleister' zunächst die Barks Library besorgt ..." Dabei ist ein überraschend gutes Resultat herausgekommen. Ich möchte es noch einmal wiederholen: Die gegenwärtige Diskussion ist keine Fundamentalkritik am Gesamtkonzept des Museums. Schießen Sie nicht auf den Pianisten, er gibt sein Bestes. Was mich allerdings etwas wundert, ist Folgendes: Warum hat man sich nicht weit mehr auf erfahrene und kompetente Zeichner wie Reiche, Schröder, Schildmeier, Drühl, Gulbransson gestützt? Was spricht ausgerechnet für Simon Schwartz? Dass er "preisgekrönt" ist? Wie das alkoholfreie Weißbier mit den Goldmedaillen auf dem Etikett? War Volker Reiche zu teuer oder hat man ihn gar nicht erst gefragt? Seine Kompetenz in Sachen Erika Fuchs hat er jedenfalls im HD 25 fulminant bewiesen. Was? Kennt man nicht in Schwarzenbach. Aha. Wenn man ein Bild braucht, ruft man deshalb gleich die Marketingabteilung von Ehapa an. Der Papa wirds schon richten. Ich verrate euch jetzt ein ganz schlimmes Geheimnis. Vergleichbar mit dem Geheimnis, dass Gustav einmal im Leben gearbeitet hat. Ich mag Chicken McNuggets. Mit süßsaurer Soße. Aber ich stelle mich nicht hin und fasele (ein Fuchswort) etwas davon, dass ich sie im Haus für Tafelsilber und Gourmetkunst erworben habe. Das bewusste Bild ist billigster Kommerz und sonst nichts. Das hätte allenfalls im ironischen Zusammenhang hinten rechts in die Schmuddelecke gepasst. Dorette Duck trägt übrigens sonst immer Knopfstiefelchen für die reifere Dame und Gustav hat nie einen so entsetzlich brunzdummen Gesichtsausdruck, dass man schon fast erwartet, dass gleich die Männer mit den weißen Turnschuhen kommen und ihn abholen. Wenn der Zeichner wenigstens zeichnen könnte.

07.07.2015, 20:02:08

Profilbild von Anonym

Anonym

@~anonym~

Endlich ist mal Leben hier. Richtig geiferndes, fettes Leben. Jetzt kommt das ganze elitäre Weltbild der ordenbehangenen Würdenträger der DONALD zum Vorschein. An unserem Wesen soll die Welt genesen.... Liebe Frau Ducke, ziehen Sie Ihr Ding durch. Das Bild ist OK. Ach ja, die Bilder von Volker Reiche finde ich fürchterlich. Alles Gute Geoduck

08.07.2015, 08:07:17

Profilbild von Theodora Tuschel

Theodora Tuschel

@theodora_tuschel

Um hier mal ein bisschen Dampf rauszunehmen, möchte ich die Diskussion auf den wesentlichen Punkt konzentrieren: 1. Viele Donaldisten/innen, die sich auf dem Schwarzen Brett zu Wort melden, finden das ausgewählte Motiv künstlerisch schlecht und dem Erika-Fuchs-Haus nicht angemessen. 2. Sie empfehlen der Museumsleitung, ein künstlerisch besseres und zu den Zielen des Erika Fuchs-Hauses besser passendes Motiv auszuwählen, so lange die Arbeit an dem Wandbild noch nicht begonnen ist. Dagegen ist meiner Meinung nach nicht viel zu einzuwenden - vorausgesetzt, die Arbeit an dem Wandbild ist tatsächlich noch nicht begonnen und es werden durch einen Auftrag an einen anderen Künstler keine bestehenden Verträge verletzt. Meine persönliche Meinung entspricht den beiden genannten Punkten. Ich halte es für eine verschenkte Chance (sogar für einen Jammer), wenn das ausgewählte Motiv realisiert werden sollte ohne dass weitere Optionen geprüft werden.

08.07.2015, 11:02:17

Profilbild von Ostsibirischer Korjakenknacker

Ostsibirischer Korjakenknacker

@ostsibirischer_korjakenknacker

Und dann kommt jemand von den Verantwortlichen auf die Idee, im Eingangsbereich ein paar Szenen aus Der Förster vom Silberwald an die Wand zu pinseln, weil das ja auch ein Aspekt der Filmkultur ist. .

Was hast du gegen den "Förster vom Silberwald"? Entsetzt, der Korjakenknacker ... ( ;0) )

08.07.2015, 11:59:27

Seite 6 von 11

Du musst angemeldet sein, um hier posten zu können.