logo D.O.N.A.L.D.

Wovon Barks sich hat inspirieren lassen

Profilbild von paTrick

paTrick OP

@patrick_

Carl Barks war ein großer Fan des National Geographic Magazine und hatte eine umfangreiche Sammlung der regelmäßig erscheinenden Hefte. Da er selbst sich keine weiten Reisen leisten konnte, war dies für ihn der beste Weg, etwas von der Welt zu sehen.

Und es war ihm wiederholt eine Quelle für Inspirationen. Ein Bewohner eines bayrischen Postfachs, der zu scheu ist um namentlich genannt werden zu wollen, hat beispielsweise dieses entdeckt:

NAT GEO Barks
NAT GEO 1/1959
NAT GEO 1/1959 (Nautilus)
WDC 232 (January 1960)
WDC 232 (January 1960)
Weitere schöne Beispiele finden sich unter https://www.cbarks.dk/thebackgrounds.htm

Kennt jemand weitere Beispiele (ich frage für einen Freund)?

19.08.2026, 14:02:28 (bearbeitet)

Profilbild von McDuck

McDuck

@mcduck

Ach, da gibt es ganz viele. Ich nenne nur ein paar, die auf der verlinkten Seite nicht aufgeführt werden:
Piratengold: das Wirtshaus zum Blutigen Butt und die Hafenszene im Eröffnungspanel sind inspiriert von Bildern im NGM-Artikel „Salty Nova Scotia“ (Ausgabe April 1940).
Die Sumpfgnome: Barks zog Informationen zu Ponce de Leon (der Name fehlt in der deutschen Übersetzung) und den Seminolen ebenfalls aus dem NGM, aus einem Artikel über die Everglades. Aus Bildern von Pfahlbausiedlungen der Seminolen machte er die wandernden Hütten der Gnixen und er benutzte ein Bild eines Alligators aus dem Artikel für seinen Bericht.
Das Gespenst von Duckenburgh: Die Schlossanlage stammt aus dem NGM, ich meine aus einem Artikel über englische Burgen.
Vor Neugier wird gewarnt: Nicht nur der Felsen von Gibraltar und die Ansicht der Ruinenstadt, auch die Darstellung und König Kombüses und dessen Hofstaat stammen aus dem NGM.
Wunder der Tiefsee: Barks hat sich von einem NGM-Bericht über Jacques Piccard inspirieren lassen.
Der Erbe des Dschingis Khan: Für den letzten, von Barks aufgrund seiner Pensionierung nicht mehr selbst zu Ende gezeichneten Onkel-Dagobert-Bericht griff er ebenfalls wieder auf das NGM zurück.

Wenn ich weiter nachdenke, fallen mir bestimmt noch weitere Beispiele ein. Und entschuldige, dass ich kein Bildmaterial aus dem NGM liefern kann. Ich hatte mir vor einigen Jahren eine Kopie von NGM-Ausgaben auf CD (leider in mieser Scanqualität) gekauft, aber die liegt in Wien und nicht hier bei mir.

21.08.2026, 12:13:34

Profilbild von paTrick

paTrick OP

@patrick_

Hat jemand Bilder dazu?

21.08.2026, 12:39:57

Profilbild von Beppo

Beppo

@beppo

Ich besitze (legal erworben, nicht kopiert) eine Sammlung von sechs DVD ROMs:

The Complete National Geographic 121 Years. United Soft Media München 2010

Darin enthalten sind u.a. alle Hefte des National Geographic, die Barks je angeschaut hat. hat. Und er war Abonnent seit 1935.
Problem: Die Installation funktioniert nicht unter Windows 11. Mit zwei Tricks geht es aber doch.

1. Einmalige Änderung des Jahres in der Windows-Systemzeit auf 2010. Nur für die Installation! Danach kann man das auf Dauer wieder rückgängig machen.

2. Deinstalation von Adobe AIR, wenn man das überhaupt auf dem Rechner hat. The Complete National Geographic installiert automatisch seine eigene Version von Adobe AIr.

Es ist natürlich Steinzeit, wenn man mit sechs DVDs jonglieren muss. Mit der Freeware ImgBurn kann man aus den sechs DVDs sechs ISO-Dateiern machen. ISO-Dateien kennt man vielleicht von der Windows-Installation. Das sind virtuelle DVD-Laufwerke. Die packt man dann z.B. auf einen USB-Stick mit 64 GB (Dateisystem exFAT). Dann kann man das DVD-Laufwerk wegschmeißen.

Wer viel Zeit hat, kann die Programmstruktur genauer anschauen und die Daten von von den sechs DVDs zusammenkopieren und davon eine einzige ISO-Datei bauen. Das Programm ist da flexibel. Die Herausgeber haben immer wieder mal Updates herausgegebeben und da wollten sie möglichst wenig Arbeit haben. Wie die EXE sich die Dateien von den Datenträgern holt, ist leicht zu durchschauen.

Die einzelnen Magazinseiten sind JPGs. Texte und Bilder gleichermaßen. Das wurde dann noch auf eine simple Art proprietär verschlüsselt. Aus JPGs wurden CMGs. Es gibt aber ein Windows-Prgramm im Netz, das sie wieder entschlüsselt. Man suche nach

cng2jpg.exe.

Und fertig ist der Lack.

01.10.2026, 17:20:46

Du musst angemeldet sein, um hier posten zu können.