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paTrick

@patrick_
paTrick
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Admin

Rätsel über Rätsel

08.08.2026, 10:26:29

Bis zum Beweis des Gegenteiles ist das in der Tat anzunehmen.

Vortrag in HH

31.07.2026, 08:02:59

https://rausgegangen.de/events/entenhausen-und-die-zeit-seriell-oder-parallel-0/

Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach dem Zeitprozess in Entenhausen. Liest man die einzelnen Berichte isoliert, scheint die Zeit kontinuierlich voranzuschreiten. Betrachtet man jedoch das Gesamtwerk, so verschwindet dieser Eindruck weitgehend. Zwar gibt es strukturelle Veränderungen, die dauerhaft Bestand haben – etwa den erstmaligen Auftritt Gundel Gaukeleys oder anderer Figuren –, doch erinnern sich die Bewohner Entenhausens nie an konkrete frühere Versuche der Panzerknacker, das Vermögen des Bankiers Dagobert Duck an sich zu bringen. Solche Beobachtungen sprechen dafür, die einzelnen Berichte nicht als zeitlich serielle, sondern vielmehr als zeitlich parallele Entwicklungen in Entenhausen zu interpretieren.
Hans von Storch, Jahrgang 1949, wurde zunächst in den 1960er Jahren donaldisiert, bevor er sich dem Donaldismus in den 1970er Jahren mit wachsender Ernsthaftigkeit widmete. Entscheidenden Einfluss hatten dabei dänische und norwegische Donald-Magazine, die er im Københavner Fachgeschäft Fantask entdeckte und schätzen lernte. Von 1976 bis 1985 gab er die Fachzeitschrift Der Hamburger Donaldist heraus, die anschließend unter dem Titel Der Donaldist fortgeführt wurde. Dass in der Begründung für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Jahr 2019 die Pionierleistung des Imports des Donaldismus aus Skandinavien unerwähnt blieb, ist bemerkenswert.
***
Ablauf _19:00 Ankommen _19:30 Vortrag und Dialog _20:30 Austausch bei Getränken

Rätsel über Rätsel

26.07.2026, 10:09:03 (bearbeitet)

Ein wahrlich trefflicher Beleg!
Selten wurde eine strittige Frage mit solcher Klarheit beantwortet.

Kennen wir weitere Fotografien?

Mir ist noch ein Wandbild einer schlafenden Kuh geläufig, die ZZZ macht. Das scheint zu belegen, dass Lautworte im Gegensatz zu Sprechblasen doch sichtbare Phänomene sind…

Rätsel über Rätsel

25.07.2026, 10:06:14 (bearbeitet)

Ruhm und Ehre dem Bürgermeister!
Die Sache mit der Größe der Enten löst es wohl tatsächlich auf. Gleich im nächsten Bild sehen wir das monumentale Innere des Münsters, un die Enten sind immer noch recht klein.
image.pngAber: Die Sprechblasen sind (bei realer Existenz) nun plötzlich ebenso monumental.
Gleichzeitig ist festzustellen, dass die Blasenbuchstaben im Verhältnis zur Darstellung des Sprechers scheinbar anschwellen. Wären sie ein reales Phänomen, sollten sie in dieser Darstellung eigentlich kaum lesbar klein sein. Aber die Buchstaben haben stets die gleiche Größe, unabhängig von der "Brennweite" des Panels, während die Blasengröße von ebendieser "Brennweite" der Barksschen "Kamera" abhängt.
Ergo sind die Sprechblasen wohl doch kein reales Phänomen, sondern ein von Barks hinzugefügtes Stilmittel (natürlich könnte man sich irgendwelche Zusatzannahmen ausdenken, aber dann wetzt Ockham bereits sein Messer).

Persönlich bin ich von diesem Ergebnis etwas enttäuscht. Aber die Wissenschaft ist nun mal kein Wunschkonzert!

Jedenfalls danke ich den Diskutanden sehr für ihre Beiträge. Für mich hat sich nun ein sehr grundlegendes Rätsel aufgelöst.

Rätsel über Rätsel

25.07.2026, 10:00:54

Wenn nun schon die Hypothese von der realen Sprechblasenexistenz gefallen ist, muss man möglicherweise auch an den Emotionalvesikeln zweifeln? Sind übergroß dargestellte Schmerzsterne bekannt, oder haben diese im Verhältnis zur Person in etwa immer die gleiche Größe?

Wo ist der PROMINENTE HINWEIS auf das Erika Fuchs Haus hingekommen?

24.07.2026, 18:57:31

Ich würde das ja gerne ändern. Aber: Seit mittlerweile über einem Jahr(!) lässt sich der Footer der Webseite nicht mehr ändern...

Rätsel über Rätsel

24.07.2026, 17:51:04

Großartige Beispiele, hochverehrtes Phantom!
Ein einziges dieser Bilder aus dem Barksoversum, und die Schwachgläubigen würden verstummen.

Rätsel über Rätsel

24.07.2026, 08:07:53

Es ist zumindest ein Hinweis, wie auch die anderen hier bereits geposteten Bilder, die das Gegenteil zu belegen scheinen. Man freut sich aber über jeden weiteren Beleg.

Rätsel über Rätsel

23.07.2026, 07:27:32

Gute Beobachtung! Wenn die Blase im Weg wäre, sollte er sich bücken, um etwas zu sehen.

Fernsehkonferenz am 12. September '26: Regen

18.07.2026, 19:26:49

Beim letzten Mal gab es fast 1 Ba Sportbilder, und der Publikumszuspruch sprengte zumindest hinsichtlich des Zuwachses alle Rekorde: Mit 5 Anwesen waren wir fast dreimal soviele wie beim letzten Mal! Wenn das so weitergeht, wird es fast so voll wie in den Corona-Zeiten.
Unser Thema beim nächsten Mal ist etwas, das in Entenhausen prinzipiell selten und in den letzten Wochen auch bei uns eher selten war: Regen.
image.png
Die Fernsehkonferenz findet wir immer um 18:00 Uhr in unserem Zoom-Raum mit der leicht zu merkenden Nummer 86768544778 statt. Am einfachsten zu erreichen durch einen Klick auf den Elektroverbinder zur Konferenz . Sofern nach einem Geheimwort oder Ähnlichem gefragt wird: Es lautet 176-671 (bitte weitersagen).

ACHTUNG TERMINÄNDERUNG Fernsehkonferenz am 18. Juli

17.07.2026, 08:03:37

Vielleicht gibts diesmal wieder eine Live-Schalte nach Contern?
Selbst wenn nicht: Wir hoffen diesmal auf viele bunte Beiträge.

Rätsel über Rätsel

16.07.2026, 08:14:40

Es ist das Wesen des Absurden, keinen (offenbaren) Sinn zu ergeben. Die Abwesenheit einer offensichtlichen Logik kann somit kein Argument sein, Sprechblasen von der Erforschung auszuschliessen.
Emotionalvesikel ("Schmerzsterne") werden ja auch für reale Erscheinungen gehalten. Die meisten Nichtdonaldisten würden diese für comicstilistische Hinzufügungen des Zeichners erklären.

Die Panelbegrenzung ist Teil des Mediums, randliche Hinweiskästen erhalten die Erzählstruktur. Das würde ich nicht gleichsetzen.

Wir kennen nun einige wenige Beispiele, in denen scheinbar mit den Denk- und Sprechblasen interagiert wird. Leider dürfte es schwer werden, Beispiele zu finden, in denen diese explizit nicht interagieren. Kennt jemand solche?

2+2=5. Abweichende Arithmetik?

14.07.2026, 21:38:32 (bearbeitet)

Anderseits, hier wird 2+2 dann doch korrekt gerechnet:
image.png

2+2=5. Abweichende Arithmetik?

14.07.2026, 20:05:43 (bearbeitet)

Die Formeln des Hundes sind interessant. Es handelt sich um die Laplace-Gleichung in zwei Dimensionen. Diese Gleichung ist eine der zentralen partiellen Differentialgleichungen der Physik und Mathematik. Sie beschreibt sogenannte harmonische Funktionen, die keine lokalen Maxima oder Minima haben.

Der Terme in der Mitte sieht nach Koeffizienten aus, wie man sie z. B. bei Fourier-Reihenansätzen zur Erfüllung von Randbedingungen bekommt.

Der dritte Term ist eine partielle Ableitung nach der zweiten Koordinate x2, das könnte eine
Verallgemeinerungen auf höhere Dimensionen sein.

Was es aber nicht ist: Eine "Infinetesimalrechnung höchsten Grades mit zahllosen Unbekannten".

Es gibt genau eine unbekannte Funktion, die von zwei unabhängigen Variablen abhängt. Das ist eine partielle Differentialgleichung mit 2 Variablen – nicht mit "zahllosen" Unbekannten.
Es handelt sich zudem um Ableitungen zweiter Ordnung. Das ist die Standardordnung für die viele physikalisch relevanten Probleme (z.B. Wärmeleitung, Wellengleichung, Elektrostatik). "Höchster Grad" wäre eher bei sehr hochgradigen Ableitungen oder nichtlinearen Termen hoher Potenz der Fall – das liegt hier nicht vor. Die Laplace-Gleichung ist sogar linear, was sie vergleichsweise einfach macht.

Die Hundegleichung ist also eine der am besten verstandenen und am häufigsten behandelten Gleichungen der mathematischen Physik – Studenten begegnen ihr meist schon im 2. oder 3. Semester, und recht sicher auch Dr. Spinnhirn. Sie ist elegant und wichtig, aber nicht "höchsten Grades".

In der Barks-Fassung ist übrigens von Newtonschen Potenzialfunktionen die Rede, was der Wahrheit näher kommt. Quadrantische Hyperbolen sind hierzulande jedoch unbekannt.
image.png

Das Ganze wirft ein weiteres schräges Bild auf die anatide Mathematik. Oder Dr. Spinnhirn hat keine Ahnung und will nur ein bisschen angeben.

2+2=5. Abweichende Arithmetik?

14.07.2026, 19:49:04 (bearbeitet)

Erratisch wird es bei Donalds Zinseszinsrechnung. Das korrekte Ergebnis der abgebildeten Rechnung wäre eigentlich: 6.769.306.798,45×0,0002=1.353.861,3597. Donald bekommt aber (nach Korrektur) 146.383.135.9680 heraus.

Während Donald in diesem Bericht die ersten beiden Zinsjahre noch korrekt berechnet, ist die Abweichung am Ende mit 146.383.135.9680 doch erheblich. Das korrekte Ergebnis der Gesamtrechnung (im Anthropoversum) wäre nämlich 144 Taler und 89 Kreuzer.

Ein weiterer sehr schöner Beleg für meine Theorie, dass unsere Normal-Arithmetik in Entenhausen keine Anwendung findet.

Heute bei ruthe.de auf Facebook

14.07.2026, 12:38:55

Moment mal. Müsste Donald nicht sogar Drilling sein?

2+2=5. Abweichende Arithmetik?

14.07.2026, 07:42:41 (bearbeitet)

Angenommen, es handelt sich tatsächlich um eine Rechnung, dann ist das insofern bemerkenswert, als dass (im Anthropoversum) 2 + 2 nicht 5 ist. Selbst wenn darüber noch eine 1 stünde, wäre 1 + 2 + 2 = 5 so trivial, dass es nicht des Aufschreibens im Büro eines Finanzkapitäns würdig ist. Vielleicht handelt es sich ja um die Basisrechnung der speziellen Anatiden Arithmetik und fand deshalb den Weg an die Tafel.

Man muss sich ja die Frage stellen warum eine solche Rechnung überhaupt verdient aufgezeichnet zu werden. Ich darf in diesem Zusammenhang an eine andere absurde Rechnung am anderen Ende der Skala erinnern, die in diesem Falle sogar einen Schreibtisch ziert (Fuchstext):

17 Milliarden + 18 Trillionen = 35 Billionen

Bitte beachten: Links oben sehen wir (Barkstext) eine weitere Rechnung. Ich lese da: 0.82 + 0.40 = 1,37.

Die dritte Rechnung 2 000 000 000 000 + 7 600 000 000 000 = 9 600 000 000 000 wiederum scheint verstörenderweise "korrekt" zu sein...

Sind jemandem weitere Rechnungen bekannt?

Retour à la Case Mémoire

13.07.2026, 14:16:13

Danke, das wirds wohl gewesen sein!

Rätsel über Rätsel

13.07.2026, 13:06:32

... und noch ein Beispiel für sichtbaren Schall:image.png

Rätsel über Rätsel

13.07.2026, 13:02:52

Das Gleiche gilt für "Bauz!": image.png

Rätsel über Rätsel

13.07.2026, 12:57:04 (bearbeitet)

Ein weiteres Phänomen im Zusammenhang mit dem Schalllöscher ist die selektive Geräuschlöschung. Selbst unmittelbar am Gerät entstehen noch die Lautworte (Onomatopöien) "Zíp" und "Glom" (in der englischen Fassung; bei Fuchs ist es "Husch"):
image.png

Rätsel über Rätsel

13.07.2026, 12:47:57

Werter Dulle,
ich habe die Möglichkeit, dass es sich bei den Logophysai um ein comic-stilistisches Element handelt, nie in Abrede gestellt.

Ich sehe auf der anderen Seite wirklich keinen einzigen Grund, unsere Prämissen über das Anaversum gerade hier enden zu lassen. Wir kennen viele absurd anmutende Phänomene aus der Welt Entenhausens. Wir akzeptieren krasse Körperverformungen, Schmerzsterne und planetengroße Wesen. Die Logophysik ist daher Donaldismus reinsten Wassers.

Wir wissen nun, dass Du und der Bürgermeister zu den 52% Donaldisten gehört, für die Sprechblasen von Barks eingesetzte Stilmittel sind. Das ist völlig OK. Sofern aber mangelnde Plausibilität Euer einziges Argument bleibt, solltet Ihr den anderen 48% doch ihren eigenen Auffassung vom Donaldismus lassen.

Der Donaldismus lebt vom fundierten Hinterfragen und nicht von der Abgrenzung des Absurden.

Rätsel über Rätsel

13.07.2026, 09:53:45

Mein Sohn, der das Altgriechische erlernt hat (sehr gebildet!), schlägt für Sprech- und Denkblasen übrigens einen neuen Fachausdruck vor:

Logophysa von griechisch λόγος (lógos) „Wort, Gedanke, Rede" und φῦσα (phŷsa) „Blase, Hauch" (die Mehrzahl ist übrigens Logophysai). Das Adjektiv "denk- und sprechblasenbezogen" wäre dann logophysisch. Die Wissenschaft von den Sprech- und Denkblasen hieße dann Logophysalogie, persönlich gefällt mir aber Logophysik besser.