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"Der Donaldist"

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Gangolf Seitz:

Das donaldische Quiz 149

"Es gibt so viele Herren der Welt und so wenige demütige Menschen."
Der Kohldampfprofessor

Wieder einmal ist es so weit, dass diejenigen sich bekriegen, die sich für die Herren der Welt halten. Vielleicht möchten sie herausfinden, wer denn unter den Herren der Welt der Größte und Bedeutendste ist. Dies Bemühen geht allerdings mit erheblichen sogenannten Kollateralschäden einher. Ganze Landstriche werden verwüstet, unzählige Menschen eingesperrt, verschleppt, von ihren Familien getrennt, gefoltert und getötet. Grund genug für Viele, ihren Heimatländern zu entfliehen und im Sinne der von Platthaus definierten ZuFlucht ein Refugium aufzusuchen, etwa ein deutschsprachiges Land in Mitteleuropa.

Wer flieht, dem drohen in seiner Heimat ungünstige Umstände, meist Hunger, Krankheit oder Verfolgung. Dabei ist letztlich unerheblich, ob die Verfolgung eine gerechtfertigte Strafverfolgung oder eine willkürliche Maßnahme ist. Der Fliehende möchte sich jedenfalls Derartigem nicht aussetzen und zieht es vor, in sicherem Abstand (das ist mindestens die Besenkammer, zuweilen aber auch Timbuktu oder der Südpol) zu warten, bis sich die Wogen in der Heimat geglättet haben. Wer soviel Zeit nicht aufwenden möchte, plant lieber gleich ein neues Leben in fremdem Land.

Länder, aus denen ihre Bewohner fliehen, werden meist gewaltsam und wenig demütig regiert. Das Prinzip der Gleichheit aller Bewohner wird überhaupt nicht beachtet, vielmehr kann mit einem angenehmeren Leben rechnen, wer sich bei den Machthabern einschmeichelt. Da ihre Macht in der Regel auf Gewalt und Unterdrückung beruht, sind die Machthaber bestrebt, sich zum Erhalt ihres Regimes und zur Gewaltausübung in den Besitz besonders abschreckender Waffensysteme zu bringen. Nordkorea ist so ein Beispiel. Eine geologische Besonderheit zeichnet solche Länder aus: sie verfügen über reiche Salzvorkommen, die unter Tage abgebaut werden.

Wir wollen die Situation an einem Beispiel beleuchten. Unser Rätselmann war in einem jener Länder zur Welt gekommen, die sich durch einen gewissen Salzreichtum auszeichnen. Die Regierung war weit von dem entfernt, was man heute als „good governance“ (es muss ja...) bezeichnet. Trotzdem gelang es unserem Mann, sich mit dem Regime zu arrangieren. Allerdings musste er einen gewissen Preis dafür bezahlen und dem System zu Diensten sein. Nicht zuletzt seine Körperbeherrschung und seine Fremdsprachenkenntnisse führten dazu, dass er von seiner Regierung mit einem Auftrag ins Ausland entsandt wurde. Dort hätte er ein bequemes Leben führen können, wäre ihm nicht eine Frau in die Quere gekommen. Wir wollen diesen Umstand hier nicht weiter erörtern, gar kommentieren. Jedenfalls bewirkte der Auftritt der Frau, dass unser Mann in einer schnellen, gleichwohl sinnvollen Entscheidung beschloss, sich den nunmehr drohenden Gefahren durch rasche Flucht zu entziehen. Wie so viele Flüchtlinge opferte er seine gesamte Habe, um seinen Verfolgern zu entkommen und sah sich später an seinem FluchtOrt gezwungen, sich ein völlig neues Leben aufzubauen. Ob er nach Timbuktu oder Afghanistan (interessanterweise ein beliebtes Fluchtziel der Entenhausener Welt) entwich, ist den Überlieferungen nicht zu entnehmen. Der Name des Mannes ist aber bekannt, auch wenn es sich vermutlich nur um einen nom de guerre handelt.

Wer war’s?


Die Auflösung ist im DER DONALDIST 150 nachzulesen.