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"Der Donaldist"

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Gangolf Seitz:

Das donaldische Quiz 137

"O Schnee! O weiße Wonne!
O Schnee! O Wintersonne
Strahlt mir ins Herz!"

(D. Duck)

Die Erde erwärmt sich ständig. Wir werden es erleben, dass Bananen in Braunschweig und Palmen in Peine gedeihen, beileibe nicht in Gewächshäusern, sondern als Straßenbepflanzung auf sonnigen Boulevards. Mangos in Mannheim, Papayas in Passau - das sind alles keine Utopien, sondern greifbare Veränderungen, die uns schon übermorgen, ach was, morgen betreffen werden. Wer träumte nicht schon davon, Zibeben auf der Zugspitze zu ernten und Datteln in Datteln? Seit Jahrzehnten werden wir auf diese Entwicklung vorbereitet, und man weiß ja auch: es kommt alles von den Atombomben respektive den Mondflügen. So was bringt die Atmosphäre durcheinander, und da wird es eben wärmer.

Indes der Blick aus dem Fenster lehrt uns etwas anderes. Seit Wochen liegt Schnee, der sich inzwischen zu unlösbaren Haufen verfestigt hat, die tagtäglich durch feinen Neuschnee verdichtet werden. Streusalz ist zur Rarität geworden, und man muss sich fragen, weshalb das kostbare Kristall immer noch tonnenweise in die Werra verklappt wird, anstatt es taubringend auf Straßen und Wege zu verteilen. Vermummte Menschen tapsen frierend durch meterhohe Schneewächten, und in Studentenbuden schafft das Kanonenöfchen kaum mehr 15 Grad. Die Besucher der Rosenmontagszüge können sich nur durch vermehrte Äthanolzufuhr vor dem Erfrieren schützen. BILD sieht Europa in der Kältefalle. Alle warten auf die prophezeite Erwärmung. Alle?

Der Mann, auf den wir heute unser Augenmerk richten wollen, würde mit der frostigen Großwetterlage mehr als zufrieden sein. Baut doch seine ganze Existenz darauf auf, dass gelegentlich Schnee fällt. Selbst in Entenhausen, dessen Stadtbus den Passagier innert weniger Stunden in aride Wüstengegenden transportiert, schneit es allwinterlich. Unser Mann baut auf diese klimatischen Regelmäßigkeiten, er hat längst begriffen, dass die angekündigte Erderwärmung nur eine Hypothese ist, die auf der spekulativen Auswertung fragwürdiger Rohdaten durch korrupte Klimaforscher basiert. Seine Lebenserfahrung hat ihn gelehrt, dass Entenhausen regelmäßig im Winter ein weißes Schneehäubchen aufsetzt, und mit Zuversicht rüstet er jedes Jahr sein Geschäft für die Saison. Gestützt durch ein wenig alpine Folklore im Firmennamen hat er seinen Laden mittlerweile als eine feste Größe im Entenhausener Gewerbebetrieb etabliert. Mit dem nächsten Schnee wird er wieder sein Geschäft eröffnen und bereit halten, was die Kundschaft in dieser Zeit erwartet.

Wer war's ?


Die Auflösung ist hier nachzulesen (und im DER DONALDIST 138).