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"Der Donaldist"

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Gangolf Seitz:

Das donaldische Quiz 118

Es war einmal ein König, dessen Reichtum war unermesslich. Seine Schatzkammern waren gefüllt mit Gold, Spezereien und Edelsteinen. Sein größtes Glück aber war seine schöne Tochter. Und als er merkte, dass es mit ihm zu Ende ging, rief er seine Tochter und sprach zu ihr: "Mein liebes Kind, ich hinterlasse Dir dieses Königreich. Verwalte es klug und sieh zu, dass dir die reichgefüllten Schatzkammern erhalten bleiben." Und schloss seine Augen für immer.

Die Tochter aber wurde Königin und regierte ihr Land mit Weisheit und vermehrte den Wohlstand. Die wichtigste Quelle des Reichtums aber war eine Grube, aus der man Gold schürfen konnte.

Die Königin war eine kluge Frau und freute sich an jedem, der ihr an Klugheit gleich kam. Eines Tages hörte sie von einem König in einem fernen Königreich, dessen Weisheit unübertroffen sei. "Den muss ich sehen!" sagte sie sich und rüstete eine Reisegesellschaft und zog mit vielen hochbeladenen Kamelen in das fremde Land. Dort traf sie den fremden König und fand ihn voller Weisheit, wie man ihr berichtet hatte. Und der König wollte sie zum Weibe nehmen.

Er hatte aber schon siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen. Da sagte die kluge Königin: "Ich will nicht die siebenhunderterste sein", beschenkte den fremden König reich mit hundertzwanzig Zentnern Gold und zog zurück in ihr Königreich.

Es hat aber kein Mann wieder um ihre Hand angehalten. So regierte die Königin mit Umsicht und Weisheit und starb ohne Nachfolger im hohen Alter.

Im Volk blieb ihr Geschick bei der Führung des Landes unvergessen. Als einmal eine Not über das Land kam, erinnerten sich die Anführer an die weise Königin und folgten ihrem Beispiel. Und das Land blieb wohlhabend und glücklich bis an den heutigen Tag.

Im Lande des fremden Königs aber hinterließ die Königin einen Gegenstand, der seinen Weg auf wunderbare Weise bis in die große Stadt Entenhausen fand und dort noch heute dem Volk gezeigt wird.

Wer war die Königin?


Die Auflösung ist im DER DONALDIST 119 nachzulesen.