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"Der Donaldist"

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Gangolf Seitz:

Das donaldische Quiz 113

"People that are really very weird can get into sensitive positions and have a tremendous impact on history"
(George W. Bush)

Menschen, die in einer Gemeinschaft zusammen leben, sehen sich früher oder später vor die Aufgabe gestellt, verbindliche Regeln für das Verhalten in dieser Gemeinschaft aufzustellen. Das gilt für studentische Wohngemeinschaften genau so wie für ganze Staatswesen. Während in überschaubaren Gemeinschaften diese Spielregel noch von den Betroffenen selbst erstellt und ihre Einhaltung überwacht werden kann, müssen sich größere Menschengruppen besonderer Personen bedienen, die diese Aufgaben übernehmen. Wie schon George W. Bush feststellte, sind es bemerkenswerter Weise nicht unbedingt die Leistungsfähigsten der Gemeinschaft, die sich um solche Posten bewerben, sondern oft genug stadtbekannte Sonderlinge.

Um aus der Schar der Bewerber den möglicherweise Geeignetsten zu ermitteln, sind Auswahlverfahren erdacht worden, die dem Volk den Eindruck vermitteln sollen, es habe bei der Wahl seiner Anführer ein wesentliches Wort mitzureden. Dass dies in Wirklichkeit nicht so ist, beweisen die jüngsten amerikanische Präsidentenwahlen, bei denen nicht etwa der Kandidat mit den meisten Stimmen gewann, sondern jener, der meinte, es sei nun an der Zeit für die menschliche Rasse, das Sonnensystem zu betreten.

Aus ähnlichem Holz geschnitzt war auch jener Mann, der in der ebenfalls demokratisch strukturierten Metropole Entenhausen nach Amt, Würden und Einfluss strebte. Gleich seinem Kollegen Bush hatte er verstanden, dass man Niederlagen riskiert, wenn man keinen Erfolg hat. Um solcher Entwicklung vorzubeugen, war er skrupellos genug, den mündigen Bürger zu manipulieren.

Er suggerierte dem Wahlvolk, dass ein Kreuz hinter seinem Namen zur Folge hätte, dass dem Wähler alsbald Reichtum und Ansehen ins Haus stünden. Um das zu untermauern, überreichte er seiner Klientel ein nicht eben billiges Genussmittel, das dem Wähler nicht nur ein Leben im Wohlstand, sondern unterschwellig auch eine gewisse sexuelle Leistungsfähigkeit symbolisierte. Wählt mich, und Ihr werdet sein wie ich! Diese Botschaft, obwohl sie sich ausschließlich an männliche Wähler richtete, verfehlte ihre Wirkung nicht, und manch ein schlichtbehaarter Bürger geriet ins Nachdenken darüber, ob denn eine Stimme für diesen Kanditaten sich zu finanziellem Wohlergehen und neuer Lendenkraft ummünzen würde.

Indes, es kam anders: ein krasser Außenseiter vermochte das Wahlvolk für sich zu gewinnen und entschied die Wahl. Unser Kandidat aber verschwand im Dunkel der Geschichte genau so schnell, wie er daraus erschienen war. Gerüchte, er habe sich um den Posten des hessischen Ministerpräsidenten beworben, entbehren bislang jeder Bestätigung.

Wer war's?


Die Auflösung ist im DER DONALDIST 114 nachzulesen.